Ein erlebnisreiches und abwechslungsreiches Wochenende liegt hinter der Jugendfeuerwehr Bad Salzungen Stadtmitte. Gemeinsam mit vielen weiteren Jugendfeuerwehren aus dem Landkreis nahmen unsere Kinder und Jugendlichen am diesjährigen Kreiszeltlager teil und konnten zahlreiche spannende Momente erleben.

Bereits am Mittwoch begann für die Betreuerinnen und Betreuer die Vorbereitung des Zeltlagers. Ab 16:00 Uhr wurde gemeinsam der Lagerplatz aufgebaut. Zelte wurden errichtet, die Unterkunft vorbereitet und alles organisiert, damit die Kinder am nächsten Tag beste Bedingungen vorfinden konnten. Ein herzliches Dankeschön gilt bereits an dieser Stelle allen Helferinnen und Helfern, die ihre Freizeit investiert haben, um den Kindern und Jugendlichen ein tolles Wochenende zu ermöglichen.

Am Donnerstag ab 16:00 Uhr reisten schließlich die Kinder und Jugendlichen an. Nach dem Einrichten der Zelte und dem ersten Kennenlernen der Umgebung begann für alle ein spannendes Wochenende voller Spiel, Spaß und Gemeinschaft.

Ein besonderer Höhepunkt des Zeltlagers war der Freitag. Am Vormittag fand der kreiseigene Wettkampf statt, bei dem unsere Jugendfeuerwehr ihr Können unter Beweis stellte. Mit viel Teamgeist, Motivation und Einsatz meisterten unsere Gruppen die verschiedenen Aufgaben.

Am Samstag stand außerdem die Abnahmen der Leistungsabzeichen in der Altersklasse 6 bis 9 Jahre sowie der Jugendflammen. Unsere Nachwuchs zeigte dabei hervorragende Leistungen. Gleich vier Kinder konnten erfolgreich das Leistungsabzeichen in Silber ablegen. Ein weiteres Kind erreichte sogar das Leistungsabzeichen in Gold – eine großartige Leistung, auf die alle sehr stolz sein können.

Auch bei den Jugendflammen gab es Grund zur Freude: Zwei Kids absolvierten erfolgreich die Jugendflamme Stufe 1 und konnte damit einen weiteren wichtigen Schritt in seiner feuerwehrtechnischen Ausbildung machen.

Für die Kinder und Jugendlichen, die an diesem Tag keine Leistungsabzeichen ablegten, wurde ebenfalls ein interessantes Programm angeboten. Durch den Besuch des Technischen Hilfswerks sowie der Bundeswehr erhielten sie spannende Einblicke in die Arbeit der beiden Organisationen. Die ausgestellten Fahrzeuge, Geräte und Vorführungen sorgten für großes Interesse und viele neue Eindrücke.

Ein weiterer Programmpunkt war die traditionelle Nachtwanderung. Auch hier waren unsere Gruppen mit viel Begeisterung dabei. In der Altersklasse der jüngsten Teilnehmer erreichte unsere Mannschaft einen hervorragenden 6. Platz. In der Altersklasse von 10 bis 18 Jahren belegten unsere Gruppen den 14. sowie den 16. Platz.

Am Samstagabend wartete dann noch ein ganz besonderes Highlight auf alle Kids. Bei der großen Abschlussdisco wurde ausgelassen getanzt, gelacht und gemeinsam gefeiert. Die Disco kam bei den Kindern und Jugendlichen hervorragend an und bildete einen gelungenen Abschluss eines ereignisreichen Wochenendes.

Am Sonntag hieß es schließlich Abschied nehmen. Gemeinsam wurden die Zelte und das gesamte Lager abgebaut, bevor die Heimreise angetreten wurde. Trotz der anstrengenden Tage waren sich alle einig: Das Kreiszeltlager war ein voller Erfolg. Die Kinder und Jugendlichen hatten jede Menge Spaß, sammelten viele neue Erfahrungen, stärkten den Zusammenhalt innerhalb der Jugendfeuerwehr und knüpften neue Freundschaften.

Die Vorfreude auf das nächste gemeinsame Abenteuer ist bereits groß. Besonders freuen sich alle schon auf das stadtinterne Zeltlager im Jahr 2027, bei dem es sicherlich wieder viele schöne gemeinsame Erlebnisse geben wird.

Zum Abschluss möchten wir uns nochmals ganz herzlich bei allen Betreuerinnen und Betreuern bedanken. Ohne ihren unermüdlichen Einsatz, ihre Geduld und ihr Engagement wäre ein solches Wochenende nicht möglich gewesen.

Autor: Rico Spaniol

Seit vergangenem Wochenende wütet auf einem ehemaligen Kohletagebaugelände bei Meuselwitz (Ortsteil Mumsdorf, Altenburger Land) ein großflächiger Vegetations- und Waldbrand. Aufgrund der extremen Trockenheit und der schwierigen Lage vor Ort wurde am vergangenen Mittwoch der Einsatzzug Wasser des Wartburgkreises @wartburgkreis zur Unterstützung alarmiert.

Nach einer gemeinsamen Lageeinweisung am Morgen im Feuerwehrtechnischen Zentrum (FTZ) in Immelborn verlegte die Katastrophenschutzeinheit geschlossen in das Einsatzgebiet. Wir als Feuerwehr Bad Salzungen stellten bei diesem fordernden Einsatz den Einsatzleitwagen (ELW) inklusive Besatzung sowie den Zugführer für den Einsatzzug. Zusammen mit den Kräften aus Barchfeld, Immelborn, Marksuhl, Mihla und Eisenach rückten wir in den Bereitstellungsraum vor.

Der Einsatz verlangte Mensch und Material alles ab und war von mehreren Planänderungen geprägt: Zunächst zwang ein aufziehendes Gewitter die Einsatzkräfte aus Sicherheitsgründen zum vorübergehenden Rückzug, woraufhin die Brandbekämpfung über stationäre Sprinkler fortgeführt wurde. Gegen 18:00 Uhr sorgte dann ein technischer Defekt am zentralen Hydranten für einen kompletten Ausfall der Löschwasserversorgung.

Die gefährlichste Lageänderung folgte jedoch kurz vor dem geplanten Abmarsch gegen 21:30 Uhr: Durch die enorme Hitze im Boden trat vermutlich giftiges Schwefeldioxid aus, erkennbar an einer orangefarbenen Rauchentwicklung. Wegen der akuten Vergiftungsgefahr mussten die Leitungen umgehend zurückgebaut und der Bereich verlassen werden.

Gegen Spätnachmittag bzw. in den späten Abendstunden endete dieser intensive Einsatz für unsere Kräfte. Wir bedanken uns bei allen beteiligten Feuerwehren des Einsatzzuges sowie den örtlichen Hilfsorganisationen für die starke und reibungslose Zusammenarbeit unter schwierigen Bedingungen!

Am Montagmittag gegen 13:00 Uhr wurden wir zu einem Verkehrsunfall auf die Bundesstraße 285 im Bereich Langenfelder Wald alarmiert. Im Kurvenbereich kam es zu einer Kollision zwischen zwei PKW.

Beim Eintreffen unserer ersten Einsatzkräfte bot sich ein Trümmerfeld über beide Fahrspuren. In den beiden Fahrzeugen befanden sich insgesamt drei beteiligte Personen. Die schwerverletzte 19-jährige Fahrerin sowie ein leichtverletztes älteres Ehepaar wurden umgehend durch den Rettungsdienst medizinisch versorgt.

Aufgrund der unübersichtlichen Lage im Waldgebiet und der vollständigen Blockierung der Fahrbahn sperrten wir die B 285 in enger Absprache mit der Polizei voll. Wir bauten unverzüglich Brandschutzmaßnahmen auf. Parallel klemmten wir die Fahrzeugbatterien ab, um die Fahrzeuge stromlos zu schalten. Durch die Wucht des Aufpralls traten Betriebsmittel der Fahrzeuge aus. Diese umweltgefährdenden Stoffe haben wir mittels Bindemittel gebunden und aufgenommen.

Die Einheiten der Wache 1 und 2 arbeiteten Hand in Hand zusammen. Insgesamt waren wir mit 18 Einsatzkräften der Feuerwehr vor Ort gebunden, der Rettungsdienst war mit 10 Kräften im Einsatz.

Am Sonntagnachmittag gegen 13:30 Uhr wurden wir gemeinsam mit den Feuerwehren der Region zu einem schweren Verkehrsunfall auf die Bundesstraße 62 alarmiert. Zwischen dem Abzweig Leimbach und dem Kreisel Hämbach waren drei Personenkraftwagen kollidiert. Uns bot sich vor Ort ein weites Trümmerfeld; mehrere Personen waren in den völlig zerstörten Wracks massiv eingeklemmt.

Nach dem Eintreffen unserer ersten Fahrzeuge leiteten wir in enger Absprache mit dem Rettungsdienst umgehend die patientengerechte Rettung ein.

Zur Befreiung der schwerst eingeklemmten Personen setzten wir hydraulische Schere und Spreizer sowie Rettungszylinder ein, um Zugangs- und Befreiungsöffnungen an den Fahrzeugwracks zu schaffen. Parallel zu den Rettungsmaßnahmen stellten wir den dreifachen Brandschutz an der Einsatzstelle sicher, klemmten die Fahrzeugbatterien ab und bunden auslaufende Betriebsstoffe. Gemeinsam mit den Kräften der Polizei sperrten wir die B62 für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten sowie für die anschließende Unfallrekonstruktion komplett ab.

Aufgrund der hohen Anzahl an Schwerstverletzten wurde ein Großaufgebot an Helfern an der Einsatzstelle koordiniert. Insgesamt waren 103 Einsatzkräfte vor Ort, davon 65 Angehörige der Feuerwehren und 38 Kräfte des medizinischen Bereichs.

Neben der hohen physischen und psychischen Intensität des Einsatzes forderte die extreme Sommerhitze unseren Kräften alles ab. Unter der schweren Schutzkleidung kollabierten im Einsatzverlauf leider zwei Feuerwehrangehörige mit Kreislaufproblemen. Sie wurden umgehend medizinisch versorgt und in eine Klinik gebracht.

Der Erste Beigeordnete der Stadt Bad Salzungen, Hannes Knott, verschaffte sich vor Ort direkt ein Bild von der Lage, erkundigte sich nach unserem Zustand und sicherte uns sowie den betroffenen Wehren die vollste Unterstützung zu.

Zur Aufarbeitung der schweren Eindrücke forderten wir ein sechsköpfiges Kriseninterventionsteam (KIT) an, welches die psychosoziale Notfallversorgung der sichtlich beanspruchten Retter sowie der Betroffenen übernahm.

Am Samstag, den 09. Mai, führte die Feuerwehr Bad Salzungen – Wache 1 einen umfangreichen Ausbildungstag mit insgesamt 27 Kameradinnen und Kameraden durch. Dienstbeginn war um 08:00 Uhr an der Feuerwache. Nach einem gemeinsamen Frühstück erfolgte die Einteilung in den Tagesablauf. Zudem wurde die Gelegenheit genutzt, den Kameraden die neue zukünftige Alarm-App kurz vorzustellen.

Im Anschluss ging es in das Feuerwehrtechnische Zentrum (FTZ) nach Immelborn, wo dankenswerterweise der Übungsturm sowie die Baracke des ehemaligen Tierheims genutzt werden konnten.

Vor der Mittagspause standen mehrere Ausbildungsstationen auf dem Programm. Dabei wurden unter anderem die Rettung von Personen aus Höhen mit und ohne Drehleiter-Rettungskorb, die Nutzung des Digitalfunks einschließlich des Einrichtens eines Repeaters sowie Schlauchmanagement und der Umgang mit Schlauchpaketen trainiert. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Einsatz von Strahlrohren und verschiedenen Strahlrohrtechniken, insbesondere dem Umgang mit Hohlstrahlrohren.

Nach dem praktischen Ausbildungsteil ging es zurück zur Feuerwache. Dort wartete nach einer kurzen Pause bereits das Mittagessen. Wie bereits am Morgen sorgten Bärbel und Margrit vom Feuerwehrverein erneut für die Verpflegung. Für die langjährige Unterstützung bei zahlreichen Veranstaltungen und Ausbildungstagen gilt beiden ein herzlicher Dank.

Am Nachmittag stand die Wald- und Vegetationsbrandbekämpfung im Mittelpunkt. In verschiedenen Stationen konnten die Einsatzkräfte die vorhandene Ausrüstung kennenlernen und praktisch ausprobieren. Dazu gehörten unter anderem Faltbehälter, Löschrucksäcke sowie spezielle Ausrüstung zur Vegetationsbrandbekämpfung. Sämtliche Geräte wurden überprüft und im praktischen Einsatz getestet.

Parallel dazu bereitete die Wehrleitung eine abschließende Zugübung vor. Als Übungsobjekt diente der hintere Bereich der Feuerwache im ehemaligen Bauhof in der Charlottenstraße. Simuliert wurde eine starke Rauchentwicklung in einer größeren Büroetage. Neben der Brandbekämpfung stand insbesondere die Suche und Rettung einer vermissten Person im Vordergrund.

Mehrere Trupps konnten die vermissten Personen zügig lokalisieren und unter anderem mithilfe der Drehleiter sowie über Fluchthauben ins Freie bringen.

Insgesamt war der Ausbildungstag ein voller Erfolg und bot den Teilnehmenden zahlreiche Möglichkeiten, vorhandene Kenntnisse zu vertiefen und neue Techniken praktisch zu trainieren. Ein großer Dank gilt allen Ausbilderinnen und Ausbildern für die Vorbereitung, Unterstützung und Durchführung des Tages.

Nach dem Wiederherstellen der Einsatzbereitschaft von Fahrzeugen, Geräten und Mannschaft endete der offizielle Ausbildungsteil gegen 17:00 Uhr. Beim anschließenden gemeinsamen Grillen ließ man den Tag in kameradschaftlicher Runde ausklingen.

Für einige Einsatzkräfte blieb es jedoch nicht lange ruhig: Kurze Zeit später wurde die Feuerwehr zu einer Hilfeleistung in den Rathenau-Park alarmiert. Dort musste gemeinsam mit dem Feuerwehr-Imker ein Bienennest in kritischer Höhe entfernt werden.

 

Das 18. Bad Salzunger Maifeuer fand auch in diesem Jahr wieder auf den Haadwiesen statt und lockte zahlreiche Besucherinnen und Besucher aus der Region an. Traditionell lädt der Feuerwehrverein Bad Salzungen am Freitag nach Christi Himmelfahrt zu dieser Veranstaltung ein.

Trotz eines kurzen Regenschauers kurz vor Veranstaltungsbeginn klarte das Wetter rechtzeitig auf, sodass das Maifeuer anschließend bei überwiegend trockenem und angenehmem Wetter stattfinden konnte. Im Verlauf des Abends herrschte eine durchweg gute Besucheratmosphäre.

Ab 16 Uhr erwartete die Gäste ein abwechslungsreiches Programm. Ein Schwerpunkt war die Technikschau der Feuerwehr, die auf großes Interesse stieß und Einblicke in die Arbeit der Einsatzkräfte bot.

Für Kinder und Familien standen verschiedene Angebote bereit. Die Hüpfburgen wurden durchgehend stark genutzt, ebenso das Stockbrotbacken an den Feuerschalen. Auch die Aktionen der Jugendfeuerwehr fanden großen Zuspruch.

Das gastronomische Angebot reichte von süßen Speisen wie Zuckerwatte bis hin zu herzhaften Speisen sowie einer breiten Auswahl an Getränken. Aufgrund der kühlen Temperaturen zu Beginn der Veranstaltung wurden zudem Glühwein und Kinderpunsch angeboten, die gut angenommen wurden.

Musikalisch wurde die Veranstaltung von DJ Roland (RMD Music) begleitet, der für die passende Stimmung auf dem Festgelände sorgte.

Ein fester Bestandteil des Programms war der Fackelumzug, an dem sich viele Kinder und Erwachsene beteiligten. Im Anschluss wurde das Maifeuer entzündet und entwickelte sich zum zentralen Treffpunkt des Abends.

Den Abschluss der Veranstaltung bildete ein Feuerwerk, das den Abend über den Haadwiesen abrundete und von vielen Gästen verfolgt wurde.

Der Feuerwehrverein Bad Salzungen bedankt sich bei allen Besucherinnen und Besuchern sowie bei allen Helferinnen und Helfern, Unterstützern und Einsatzkräften für die Durchführung und Unterstützung der Veranstaltung.

Am Dienstagnachmittag wurde die Freiwillige Feuerwehr Bad Salzungen um 15:52 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf die Ortsumgehung B62 alarmiert. 

Zwischen der Schwimmbadkreuzung und der Langenfelder Kreuzung kam es zu einer Kollision, an der drei PKW beteiligt waren. Aufgrund des Lagebildes und der Anzahl der beteiligten Fahrzeuge wurde umgehend die Ortsteilfeuerwehr Kaltenborn – Wache 2 nachgefordert, um eine umfassende Absicherung der Einsatzstelle zu gewährleisten.

Nach Eintreffen der ersten Kräfte bestand die vorrangige Aufgabe in der Sicherung der Einsatzstelle. In enger Abstimmung mit der Polizei wurde eine Vollsperrung der Bundesstraße in Fahrtrichtung Hämbach eingerichtet, während der Verkehr innerstädtisch umgeleitet wurde. Parallel dazu sicherten die Kameraden die Unfallfahrzeuge gegen Wegrollen und stellten den  Brandschutz an der Einsatzstelle sicher.

Während sich der Rettungsdienst um die medizinische Erstversorgung kümmerte, konzentrierten sich die feuerwehrtechnischen Maßnahmen auf die Aufnahme auslaufender Betriebsstoffe sowie die manuelle Beräumung der Fahrbahn von Trümmerteilen. Da keines der beteiligten Fahrzeuge fahrbereit war, verblieben die Kräfte zur Absicherung vor Ort, bis die Bergung durch die Abschleppunternehmen abgeschlossen war.

Gegen 17:30 Uhr konnten alle Maßnahmen beendet und die Fahrbahn für den Verkehr wieder freigegeben werden. Wir bedanken uns für die gewohnt professionelle und reibungslose Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst, der Polizei sowie den beteiligten Bergungsdiensten.

Zum Internationalen Tag der Feuerwehrleute gilt die Anerkennung allen Einsatzkräften der Feuerwehren. Das unermüdliche Engagement der Kameradinnen und Kameraden bildet das Rückgrat der Sicherheit in der Stadt und den zugehörigen Ortsteilen.

Ganz im Sinne des Leitspruchs „Mit dir für unsere Stadt“ wird Tag für Tag unverzichtbare Arbeit für das Gemeinwohl geleistet. Allen Einsatzkräften gilt der Dank für die investierte Zeit und Kraft, verbunden mit dem Wunsch nach einer stets unversehrten und gesunden Heimkehr von allen Einsätzen und Übungen.

Bereits am Freitagabend begann das Wochenende mit einer Standortausbildung, bei der Wissen und Fähigkeiten gefestigt sowie die Einsatzbereitschaft weiter gestärkt wurden.

Am Samstag folgten die Kameraden der Einladung zum Frühlingsfest des Feuerwehrvereins Tiefenort. Während der Veranstaltung ließ der erste Einsatz jedoch nicht lange auf sich warten: Um 18:51 Uhr erfolgte die Alarmierung zu einem H1 – Wasserschaden in der Ortslage. Nach der Lageerkundung vor Ort wurde festgestellt, dass keine Maßnahmen erforderlich waren. Der Einsatz konnte gegen 20:00 Uhr beendet werden.

Nur wenige Stunden später, um 22:52 Uhr, wurde erneut alarmiert: F-BMA in der Werner-Seelenbinder-Halle. Ausgelöst wurde die Brandmeldeanlage durch ein Rauchansaugsystem. Nach gründlicher Kontrolle konnte keine Feststellung gemacht werden, sodass der Einsatz um 23:40 Uhr beendet wurde.

In der Nacht folgte um 02:54 Uhr ein weiterer Einsatz: H-GG1 – Verkehrsunfall mit zwei PKW auf der B62. Glücklicherweise wurden keine Personen verletzt. Die eingesetzten Kräfte übernahmen die Aufnahme von auslaufenden Betriebsmitteln sowie das Ausleuchten und Absichern der Einsatzstelle. Gegen 05:00 Uhr war der Einsatz beendet.

Am Sonntag kam es kurz vor dem Abendessen um 17:49 Uhr zur nächsten Alarmierung: F1 – Kleinbrand an der alten Bowlingbahn. Vor Ort wurde ein Lagerfeuer als Ursache für die Rauchentwicklung festgestellt. Das Feuer konnte zügig abgelöscht werden, sodass der Einsatz um 18:50 Uhr abgeschlossen war.

Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Tiefenort/Unterrohn und des Feuerwehrvereins Tiefenort e. V.

64 Einsätze, über 2.200 Ausbildungsstunden und eine wachsende Jugendfeuerwehr. Bei ihrer Jahreshauptversammlung blickten die Mitglieder der Feuerwehr Tiefenort/Unterrohn gemeinsam mit dem Feuerwehrverein Tiefenort e.V. auf ein arbeitsreiches Jahr 2025 zurück.

Wie Wehrführer Kevin Ritter in seinem Jahresbericht ausführte, wurde die Feuerwehr im vergangenen Jahr zu insgesamt 64 Einsätzen alarmiert. Diese gliederten sich in 22 Brandeinsätze und 42 technische Hilfeleistungen. Zu den größten und prägendsten Einsätzen zählten ein Wohnhausbrand in Unterrohn am Tag des Umzugs anlässlich der 1.250 Jahrfeier in Bad Salzungen sowie ein Großbrand bei der Firma Hirschvogel in Marksuhl, der den Einsatzkräften alles abverlangte.

Am Standort sind derzeit 48 Einsatzkräfte aktiv. Das Durchschnittsalter der Wehr liegt mit 36 Jahren deutlich unter dem Durchschnitt aller Wehren der Stadt Bad Salzungen.

Ein besonderer Schwerpunkt lag erneut auf der Aus- und Weiterbildung der Einsatzkräfte. Insgesamt wurden 2.254 Ausbildungsstunden am Standort geleistet – ein Zeichen für das hohe Engagement und den guten Ausbildungsstand der Feuerwehr. Neben der Standortausbildung nahmen zahlreiche Kameradinnen und Kameraden auch an Lehrgängen auf Kreis- und Landesebene teil, um ihr Wissen weiter zu vertiefen und neue Qualifikationen zu erwerben.

Auch im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit und Prävention konnte die Feuerwehr wichtige Akzente setzen. Besonders hervorzuheben sind die Brandschutzerziehung an der Grundschule sowie eine große Einsatzübung an der Regelschule, bei der Einsatzabläufe realitätsnah trainiert und gleichzeitig Einblicke in die Arbeit der Feuerwehr vermittelt wurden.

Im Rahmen der Versammlung wurde Johannes Wohlfahrt von den Mitgliedern der Einsatzabteilung zum neuen stellvertretenden Wehrführer gewählt.

Sehr erfreulich entwickelte sich im vergangenen Jahr auch die Jugendfeuerwehr. Jugendwart Ricardo Siebert berichtete, dass die Gruppe um vier neue Mitglieder gewachsen ist und nun 21 Kinder und Jugendliche umfasst. Neben regelmäßigen Ausbildungsdiensten und zahlreichen gemeinsamen Aktivitäten konnten auch sportliche Erfolge erzielt werden. So nahm die Jugendfeuerwehr erfolgreich am Pokalwettbewerb der Altersklasse 6 bis 9 Jahre der Kreisjugendfeuerwehren des Wartburgkreises (Altkreis Bad Salzungen) teil und qualifizierte sich für den Landesausscheid, bei dem ein gutes Ergebnis erzielt wurde.

Zu den weiteren Höhepunkten im Jahresverlauf zählten unter anderem der Berufsfeuerwehrtag und der Besuch der Luftrettungsstation des Rettungshubschraubers Christoph 28 in Fulda, der für große Begeisterung sorgte.
In ihren Grußworten bedankten sich die Ehrengäste für die geleistete Arbeit im vergangenen Jahr und lobten die personell gut aufgestellte, auf hohem Niveau ausgebildete und hochmotivierte Mannschaft.

Auch Stefan Hill, Vorsitzender des Feuerwehrvereins Tiefenort e.V. blickte in seinem Bericht auf das vergangene Jahr zurück. Zu den Höhepunkten zählten die Organisation der jährlichen Baumpflanzaktion gemeinsam mit dem Forstamt Bad Salzungen und der Frühjahrsputz, der gemeinsam mit anderen Vereinen im Ort durchgeführt wurde. Darüber hinaus unterstützte der Feuerwehrverein das 100-jährige Jubiläum des Krayenburgvereins und die 888-Jahrfeier in Tiefenort. Zudem unterstützte der Feuerwehrverein die Einsatzabteilung bei der Absicherung und Organisation mehrerer Veranstaltungen sowie bei der Beschaffung von Einsatzmaterial.

Die Jahreshauptversammlung machte deutlich: Die Feuerwehr Tiefenort/Unterrohn ist sowohl im Einsatzdienst als auch in der Nachwuchsarbeit sehr gut aufgestellt. Mit hoher Einsatzbereitschaft, intensiver Ausbildung und engagierter Jugendarbeit leisten die Kameradinnen und Kameraden einen unverzichtbaren Beitrag für die Sicherheit in der Region.

 

Auszeichnung:
Ehrungen:
25 Jahre Feuerwehrdienst:  Susen Specht, Stefan Munk, Sascha Krüger
40 Jahre Feuerwehrdienst: Mario Wohlfahrt
60 Jahre Feuerwehrdienst: Manfred Otto

Beförderungen:
Feuerwehrmann: Julien Ulrich, Luca Ulrich
Oberfeuerwehrmann:  Valentin Weitz
Löschmeister:  Ricardo Siebert
Brandmeister:  Ronny Schröder
Oberbrandmeister: Stefan Munk
Hauptbrandmeister:  Steffen Heller

Bestellung zum Gruppenführer:  Ricardo Siebert
Stellvertretender Wehrführer: Johannes Wohlfahrt