Am Samstag, den 09. Mai, führte die Feuerwehr Bad Salzungen – Wache 1 einen umfangreichen Ausbildungstag mit insgesamt 27 Kameradinnen und Kameraden durch. Dienstbeginn war um 08:00 Uhr an der Feuerwache. Nach einem gemeinsamen Frühstück erfolgte die Einteilung in den Tagesablauf. Zudem wurde die Gelegenheit genutzt, den Kameraden die neue zukünftige Alarm-App kurz vorzustellen.

Im Anschluss ging es in das Feuerwehrtechnische Zentrum (FTZ) nach Immelborn, wo dankenswerterweise der Übungsturm sowie die Baracke des ehemaligen Tierheims genutzt werden konnten.

Vor der Mittagspause standen mehrere Ausbildungsstationen auf dem Programm. Dabei wurden unter anderem die Rettung von Personen aus Höhen mit und ohne Drehleiter-Rettungskorb, die Nutzung des Digitalfunks einschließlich des Einrichtens eines Repeaters sowie Schlauchmanagement und der Umgang mit Schlauchpaketen trainiert. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Einsatz von Strahlrohren und verschiedenen Strahlrohrtechniken, insbesondere dem Umgang mit Hohlstrahlrohren.

Nach dem praktischen Ausbildungsteil ging es zurück zur Feuerwache. Dort wartete nach einer kurzen Pause bereits das Mittagessen. Wie bereits am Morgen sorgten Bärbel und Margrit vom Feuerwehrverein erneut für die Verpflegung. Für die langjährige Unterstützung bei zahlreichen Veranstaltungen und Ausbildungstagen gilt beiden ein herzlicher Dank.

Am Nachmittag stand die Wald- und Vegetationsbrandbekämpfung im Mittelpunkt. In verschiedenen Stationen konnten die Einsatzkräfte die vorhandene Ausrüstung kennenlernen und praktisch ausprobieren. Dazu gehörten unter anderem Faltbehälter, Löschrucksäcke sowie spezielle Ausrüstung zur Vegetationsbrandbekämpfung. Sämtliche Geräte wurden überprüft und im praktischen Einsatz getestet.

Parallel dazu bereitete die Wehrleitung eine abschließende Zugübung vor. Als Übungsobjekt diente der hintere Bereich der Feuerwache im ehemaligen Bauhof in der Charlottenstraße. Simuliert wurde eine starke Rauchentwicklung in einer größeren Büroetage. Neben der Brandbekämpfung stand insbesondere die Suche und Rettung einer vermissten Person im Vordergrund.

Mehrere Trupps konnten die vermissten Personen zügig lokalisieren und unter anderem mithilfe der Drehleiter sowie über Fluchthauben ins Freie bringen.

Insgesamt war der Ausbildungstag ein voller Erfolg und bot den Teilnehmenden zahlreiche Möglichkeiten, vorhandene Kenntnisse zu vertiefen und neue Techniken praktisch zu trainieren. Ein großer Dank gilt allen Ausbilderinnen und Ausbildern für die Vorbereitung, Unterstützung und Durchführung des Tages.

Nach dem Wiederherstellen der Einsatzbereitschaft von Fahrzeugen, Geräten und Mannschaft endete der offizielle Ausbildungsteil gegen 17:00 Uhr. Beim anschließenden gemeinsamen Grillen ließ man den Tag in kameradschaftlicher Runde ausklingen.

Für einige Einsatzkräfte blieb es jedoch nicht lange ruhig: Kurze Zeit später wurde die Feuerwehr zu einer Hilfeleistung in den Rathenau-Park alarmiert. Dort musste gemeinsam mit dem Feuerwehr-Imker ein Bienennest in kritischer Höhe entfernt werden.

 

Am vergangenen Freitag sowie am gestrigen Montag (20.04.) stand die Ausbildung nach FwDV 3 im Mittelpunkt. Geübt wurden unter anderem die Wasserentnahme aus offenem Gewässer, das Ansaugen sowie das Einspeisen von Löschfahrzeugen. Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Pumpenausbildung, insbesondere für neue Maschinisten, um den sicheren Umgang zu festigen.

Darüber hinaus wurde die Wasserabgabe über mehrere Rohre trainiert und die Aufgabenverteilung innerhalb der Trupps vertieft, um im Einsatzfall reibungslose Abläufe zu gewährleisten, ganz im Sinne unseres gemeinsamen Handelns: Mit Dir – Für unsere Stadt.

ℹ Die Einsatzabteilung der Feuerwehr Bad Salzungen Stadtmitte führt ihre Standortausbildung regelmäßig freitags ab 18:30 Uhr durch. Ergänzend dazu wird jeweils ein Ausweichtermin am darauffolgenden Montag ab 18 Uhr angeboten, um allen Kameradinnen und Kameraden die Teilnahme zu ermöglichen.

Erfolgreicher Abschluss für zwölf engagierte Feuerwehrkameradinnen und -kameraden: In den vergangenen 4 Wochen fand bei der Stützpunktfeuerwehr Bad Salzungen Stadtmitte ein Truppführer-Lehrgang des Kreisbrandabschnittes 1 statt. Teilnehmer aus Geisa, Zella sowie aus den Bad Salzunger Ortsteilen Tiefenort, Kaltenborn und der Stadtmitte nahmen an der Ausbildung teil und konnten diese erfolgreich abschließen.

Ziel des Lehrgangs ist es, Einsatzkräfte dazu zu befähigen, künftig eigenständig einen Trupp innerhalb einer Gruppe oder Staffel nach Auftrag zu führen und damit Verantwortung im Einsatzgeschehen zu übernehmen.
Die insgesamt 35 Unterrichtsstunden umfassende Ausbildung vermittelte sowohl theoretische Grundlagen als auch praktische Fähigkeiten. Zu den zentralen Ausbildungsinhalten zählten unter anderem Rechtsgrundlagen im Feuerwehrdienst, der Brandsicherheitswachdienst, Grundlagen zu Brandverhalten und Löschmethoden, das richtige Verhalten bei Gefahrenlagen sowie der Umgang mit ABC-Gefahrstoffen. Darüber hinaus wurden Themen der Technischen Hilfeleistung und des taktischen Vorgehens im Löscheinsatz behandelt.
Am Ende des Lehrgangs mussten die Teilnehmer ihr Wissen und Können unter Beweis stellen. Neben einer umfangreichen theoretischen Prüfung, die vom Landratsamt abgenommen wurde, stand auch eine praxisnahe Einsatzübung auf dem Programm. Unter realistischen Bedingungen konnten die angehenden Truppführer ihr erlerntes Wissen anwenden und ihre Einsatzfähigkeit demonstrieren. Dabei wurde ein Brand im Serverraum simuliert. Es wurde nicht nur das Feuer gelöscht, sondern auch Personen mit Hilfe der Steckleiter gerettet.
Lehrgangsleiter Patrick Heß zog gemeinsam mit seinem Ausbilderteam ein durchweg positives Fazit zum Ausbildungslehrgang und gratulierte allen Teilnehmern zur erfolgreich bestandenen Qualifikation und ihrer neuen Funktion in den jeweiligen Feuerwehren.

Ein besonderer Dank gilt dem Landratsamt Wartburgkreis für die Unterstützung, der Polizeiinspektion Bad Salzungen unter Leitung von Mandy Bruse, die ein Übungsobjekt für die praktische Prüfung am Samstag zur Verfügung stellte, sowie dem Feuerwehrverein Bad Salzungen Stadtmitte e. V., der während des gesamten Lehrgangs für eine hervorragende Versorgung der Teilnehmer sorgte.

Bilder: Lennox Beuthe

In den letzten Wochen wurde ein Truppführer-Lehrgang des Kreisbrandabschnittes 1 bei der Stützpunktfeuerwehr Bad Salzungen Stadtmitte durchgeführt. Achtzehn Lehrgangsteilnehmer aus der Rhön, Hörselberg-Hainich und den Bad Salzunger Ortsteilen wurden mit Erfolg ausgebildet.

Ziel des Lehrganges ist die Befähigung zum Führen eines Trupps nach Auftrag, innerhalb der Gruppe oder Staffel.

Die 35-stündige Ausbildung umfasste unter anderem Schwerpunkte wie Rechtsgrundlagen, Brandsicherheitswachdienst, Brennen und Löschen, Verhalten bei Gefahr aber auch ABC-Gefahrstoffe, Technische Hilfeleistung und den Löscheinsatz.

Neben einer umfangreichen theoretischen Prüfung, durchgeführt vom Landratsamt mussten die Einsatzkräfte ihr Können auch bei einer Einsatzübung, unter realitätsnahen Bedingungen unter Beweis stellen.

Lehrgangsleiter Patrick Heß, nebst Ausbilderteam resümierte zum Lehrgangsabschluss ein absolut positives Fazit und gratulierte allen Einsatzkräften zur neuen Funktion in ihren Feuerwehren.

Ein herzliches Dankeschön besonders an Familie Fuß, für das zur Verfügung stellen des Übungsobjektes und dem Feuerwehrverein Bad Salzungen Stadtmitte e.V. für die gute Versorgung während des Lehrgangs.

Beim gestrigen Ausbildungsdienst wurde auf zwei Schwerpunkte großen Wert gelegt. Zum einen das Ausleuchten und Absichern der Einsatzstelle und zum anderen eine Einweisung der Einsatzkräfte in die mobile Netzersatzanlage um für den Ernstfall gerüstet zu sein. Da die jetzige dunkle und kalte Jahreszeit das beste Beispiel dafür ist, um wieder einmal darauf aufmerksam zu machen, wie wichtig es ist, Einsatzstellen weiträumig und umfassend gegen alle Gefahren abzusichern und den Einsatzkräften ausreichend Licht an der Einsatzstelle zu geben, um ordentlich und vor allem sicher arbeiten zu können.

Nach dem Absichern und Ausleuchten erfolgte eine Einweisung der Einsatzkräfte in die Inbetriebnahme der Netzersatzanlage und die zugrunde liegenden Einsatzgrenzen der Anlage durch eine fachkundige Person. Das zugehörige Zubehör wurde ausführlich erklärt und die Abnahme mit verschiedenen Verbrauchern an der Netzersatzanlage getestet.

Heute Vormittag trafen sich 35 Kameraden des Katastrophenschutz-Einsatzzuges Retten und des Einsatzzuges Wasser des Wartburgkreises sowie 15 Kameraden des THW Eisenach zu einer gemeinsamen Ausbildung in Immelborn an der Kiesgrube. Das THW stellte die vom Land Thüringen und in Eisenach stationierte Schmutzwasserpumpe (15.000 l/min) und die Waldbrandbehälter vor. Das Fassungsvermögen des Waldbrandbehälters beträgt 24.000 Liter, die Behälter sind als Pufferspeicher sowie zur Wasseraufnahme bei Hubschraubereinsätzen vorgesehen. Anschließend wurde vom THW in Zusammenarbeit mit der Feuerwehr eine lange Wegstrecke mit 260 m DN 200 Schläuchen aufgebaut. Die Wasserförderung erfolgte somit über eine lange Wegstrecke mit Übergabe in einen der drei Waldbrandbehälter und mit Hilfe eines LF 20 KatS wurden zwei mobile Werfer betrieben. Anschließend wurde die Ausbildung in einer gemeinsamen Besprechung ausgewertet und beendet.

Heute stand eine Ausbildung für den Katastrophenschutz-Einsatzzug Retten auf dem Programm. Die Einheiten der Feuerwehren Bad Salzungen Stadtmitte und Immelborn absolvierten eine Ausbildung am neu beschafften Hochwasserschutzanhänger. Dieser wurde durch das Amt für Brand- und Katastrophenschutz beschafft. Der Hochwasserschutzanhänger ist im FTZ Immelborn stationiert und kann bei Bedarf angefordert werden. Die Beladung umfasst mehrere Hochwasserschutzpumpen vom Typ Chiemsee, verschiedene Schlauchgrößen, Stromerzeuger, Kabeltrommeln, Flutlichtstrahler sowie Zubehör. Die Einsatzkräfte übten den Aufbau, verschiedene Einsatzmöglichkeiten der Pumpen mit unterschiedlichen Anbaugeräten sowie die Wasserabgabe über diese.

Die Wasserversorgung an einer Brandstelle außerhalb der besiedelten Gebiete ist eine Herausforderung, da nahegelegene Wasserentnahmestellen meist nicht zur Verfügung stehen. Um eine stetige Löschwasserförderung an der Einsatzstelle zu gewährleisten, wurde ein Pufferbehälter mit einem Fassungsvermögen von 10.000 Litern Löschwasser angeschafft. Die Tanklöschfahrzeuge befüllen im Pendelverkehr den Wasserspeicher, sodass die am Brandort eingesetzte Feuerlöschkreiselpumpe ohne Verzögerung betrieben werden kann.

Verschiedene Methoden zum Befüllen des Behälters wurden am letzten Samstag durch die Maschinisten der Stützpunktfeuerwehr Bad Salzungen Stadtmitte geübt.