Am heutigen Dienstagmorgen wurde die Wache 1 sowie der Wache 2 gegen 6:30 Uhr mit dem Einsatzstichwort „F4 – Brand mit Personen in Gefahr“ alarmiert.
Bereits kurz nach dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnte jedoch Entwarnung gegeben werden. Entgegen der ersten Meldung bestätigte sich das gemeldete Ausmaß des Brandes glücklicherweise nicht.

Im Kellerbereich eines Gebäudes war Papiermüll in Brand geraten. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte das Feuer zügig gelöscht und eine weitere Ausbreitung verhindert werden.

Personen wurden bei dem Einsatz nicht verletzt. Im Anschluss erfolgten Kontroll- und Belüftungsmaßnahmen im betroffenen Bereich.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Nach rund einer Stunde konnte der Einsatz beendet werden.

Am Donnerstagnachmittag wurde die Freiwillige Feuerwehr Bad Salzungen Stadtmitte um 15:26 Uhr zu einem Hilfeleistungseinsatz alarmiert. Gemeldet war eine ausgedehnte Ölspur, die sich über mehrere Straßenzüge im Stadtbereich erstreckte.
Aufgrund des massiven Ausmaßes der Verunreinigung und der damit verbundenen Gefährdung für den Straßenverkehr, Einsatzkräfte sowie die Umwelt, reichten die zunächst alarmierten Kräfte nicht aus. Um eine zügige und fachgerechte Beseitigung der Gefahrenlage sicherzustellen, wurden die Ortsteilfeuerwehren aus Kaltenborn – Wache 2 sowie Tiefenort/Unterrohn – Wache 5 nachgefordert.
Die Einsatzstellen erstreckten sich vom Drei-Eichen-Weg über die Erzberger Allee bis hin zur Bahnhofstraße. Die Kameraden sicherten die betroffenen Bereiche ab und brachten spezielles Bindemittel aus, um die rutschige Substanz aufzunehmen.
Insgesamt waren 36 Einsatzkräfte der Feuerwehr Bad Salzungen im Einsatz.
Während der Reinigungsarbeiten kam es im betroffenen Bereich zu zeitweiligen Verkehrsbehinderungen. Die Feuerwehr arbeitete eng mit der Polizei zusammen, um die Absicherung der Einsatzstellen zu gewährleisten. Nach der groben Reinigung durch die Feuerwehr wurden Warnschilder aufgestellt.

Am Dienstagnachmittag wurde die Freiwillige Feuerwehr Bad Salzungen um 15:52 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf die Ortsumgehung B62 alarmiert. 

Zwischen der Schwimmbadkreuzung und der Langenfelder Kreuzung kam es zu einer Kollision, an der drei PKW beteiligt waren. Aufgrund des Lagebildes und der Anzahl der beteiligten Fahrzeuge wurde umgehend die Ortsteilfeuerwehr Kaltenborn – Wache 2 nachgefordert, um eine umfassende Absicherung der Einsatzstelle zu gewährleisten.

Nach Eintreffen der ersten Kräfte bestand die vorrangige Aufgabe in der Sicherung der Einsatzstelle. In enger Abstimmung mit der Polizei wurde eine Vollsperrung der Bundesstraße in Fahrtrichtung Hämbach eingerichtet, während der Verkehr innerstädtisch umgeleitet wurde. Parallel dazu sicherten die Kameraden die Unfallfahrzeuge gegen Wegrollen und stellten den  Brandschutz an der Einsatzstelle sicher.

Während sich der Rettungsdienst um die medizinische Erstversorgung kümmerte, konzentrierten sich die feuerwehrtechnischen Maßnahmen auf die Aufnahme auslaufender Betriebsstoffe sowie die manuelle Beräumung der Fahrbahn von Trümmerteilen. Da keines der beteiligten Fahrzeuge fahrbereit war, verblieben die Kräfte zur Absicherung vor Ort, bis die Bergung durch die Abschleppunternehmen abgeschlossen war.

Gegen 17:30 Uhr konnten alle Maßnahmen beendet und die Fahrbahn für den Verkehr wieder freigegeben werden. Wir bedanken uns für die gewohnt professionelle und reibungslose Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst, der Polizei sowie den beteiligten Bergungsdiensten.

Bereits am Freitagabend begann das Wochenende mit einer Standortausbildung, bei der Wissen und Fähigkeiten gefestigt sowie die Einsatzbereitschaft weiter gestärkt wurden.

Am Samstag folgten die Kameraden der Einladung zum Frühlingsfest des Feuerwehrvereins Tiefenort. Während der Veranstaltung ließ der erste Einsatz jedoch nicht lange auf sich warten: Um 18:51 Uhr erfolgte die Alarmierung zu einem H1 – Wasserschaden in der Ortslage. Nach der Lageerkundung vor Ort wurde festgestellt, dass keine Maßnahmen erforderlich waren. Der Einsatz konnte gegen 20:00 Uhr beendet werden.

Nur wenige Stunden später, um 22:52 Uhr, wurde erneut alarmiert: F-BMA in der Werner-Seelenbinder-Halle. Ausgelöst wurde die Brandmeldeanlage durch ein Rauchansaugsystem. Nach gründlicher Kontrolle konnte keine Feststellung gemacht werden, sodass der Einsatz um 23:40 Uhr beendet wurde.

In der Nacht folgte um 02:54 Uhr ein weiterer Einsatz: H-GG1 – Verkehrsunfall mit zwei PKW auf der B62. Glücklicherweise wurden keine Personen verletzt. Die eingesetzten Kräfte übernahmen die Aufnahme von auslaufenden Betriebsmitteln sowie das Ausleuchten und Absichern der Einsatzstelle. Gegen 05:00 Uhr war der Einsatz beendet.

Am Sonntag kam es kurz vor dem Abendessen um 17:49 Uhr zur nächsten Alarmierung: F1 – Kleinbrand an der alten Bowlingbahn. Vor Ort wurde ein Lagerfeuer als Ursache für die Rauchentwicklung festgestellt. Das Feuer konnte zügig abgelöscht werden, sodass der Einsatz um 18:50 Uhr abgeschlossen war.

Am Donnerstagmittag wurden wir zu einem F4-Brand mit gemeldeter Person in Gefahr nach Hohleborn alarmiert. Bereits auf der Anfahrt waren dichte, schwarze Rauchwolken sichtbar. Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand ein Garagen- und Werkstattgebäude beziehungsweise ein Carport in unmittelbarer Nähe zu einem Wohnhaus in Vollbrand.
Durch das schnelle und koordinierte Eingreifen aller Einsatzkräfte konnte umgehend eine Riegelstellung zum angrenzenden Wohnhaus sowie zum nahen Umfeld aufgebaut werden. Dadurch wurde ein Übergreifen der Flammen erfolgreich verhindert und eine größere Ausbreitung des Brandes vermieden.

Im Einsatz befanden sich insgesamt rund 75 Einsatzkräfte von Feuerwehren, sowie DRK, Polizei, Landratsamt und Bauhof. Zur Brandbekämpfung wurden sechs Rohre vorgenommen. Zeitweise waren bis zu acht Trupps unter Atemschutz im Einsatz. Die Löschwasserversorgung wurde sowohl über das Hydrantennetz als auch durch Tanklöschfahrzeuge sichergestellt – insgesamt kamen etwa 25.000 Liter Löschwasser zum Einsatz.

Das Brandobjekt wurde durch das Feuer weitgehend zerstört, ebenso ein darunter abgestellter Pkw. Das angrenzende Wohnhaus konnte jedoch erfolgreich geschützt werden.
Eine Person wurde vor Ort ambulant durch den Rettungsdienst versorgt.

Nach intensiven Löscharbeiten konnte gegen den Nachmittag „Feuer aus“ gemeldet werden. Im Anschluss erfolgten umfangreiche Nachlöscharbeiten sowie Sicherungsmaßnahmen am eingestürzten Gebäude.

Der Einsatz zeigte einmal mehr die hervorragende Zusammenarbeit der Feuerwehren der Stadt Bad Salzungen sowie der umliegenden Ortsteile und aller beteiligten Organisationen. Ein besonderer Dank gilt auch den Einwohnern für ihre Unterstützung während des Einsatzes.

In den Mittagsstunden wurden wir zu einem zunächst gemeldeten Zimmerbrand in den Ortsteil Barchfeld alarmiert. Bereits auf der Anfahrt wurde die Lage auf F4 – Gebäudebrand mit Personen in Gefahr – hochgestuft.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand der Dachstuhl eines Fachwerkhauses bereits in Vollbrand. Umgehend wurde die Menschenrettung eingeleitet. Eine Person konnte über eine Steckleiter aus dem Obergeschoss gerettet werden. Insgesamt wurden drei Personen verletzt und durch den Rettungsdienst in umliegende Krankenhäuser transportiert.

Parallel zu den Rettungsmaßnahmen wurden auch zwei Katzen aus dem Gebäude gerettet und vorsorglich tierärztlich untersucht. Eine besondere Situation ergab sich durch den zuerst vor Ort befindlichen Rettungswagen aus dem Landkreis Schmalkalden-Meiningen. Die Besatzung befand sich zufällig auf der Rückfahrt eines vorherigen Einsatzes, verblieb jedoch an der Einsatzstelle. Während des Wartens bemerkten sie eine schwer verletzte Katze ohne erkennbare Lebenszeichen. Durch das sofortige Einleiten von Reanimationsmaßnahmen gelang es dem Team, das Tier wiederzubeleben und ihm somit das Leben zu retten. Anschließend wurde die Katze zur weiteren Behandlung zu einer Tierärztin nach Schmalkalden gebracht.

Die Brandbekämpfung erfolgte unter anderem über unsere Drehleiter sowie der DLK aus Bad Liebenstein. Für die Dauer des Einsatzes musste die Straße im betroffenen Bereich voll gesperrt werden. Zudem wurde eine Brandsicherheitswache durch die Feuerwehr Barchfeld/Immelborn eingerichtet.

Foto: Marie-Luise Otto, insuedthueringen

Ein besonderer Einsatz hat am Dienstag, dem 18. Juni, die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Bad Salzungen gefordert. Um 14:29 Uhr wurden wir zu einem brennenden Müllfahrzeug gerufen – ein Einsatz, der sich als langwierig und technisch anspruchsvoll erwies.
Komplexe Lage vor Ort
Mit 18 Einsatzkräften, darunter Stadtbrandmeister und Kreisbrandinspektor, rückten unsere Kräfte zum Einsatz aus. Bereits beim Eintreffen war klar: Der Brandherd befand sich im Inneren des Fahrzeugs, was die Löscharbeiten erheblich erschwerte. Zusätzlich war die Hydraulikanlage des Fahrzeugs durch das Feuer beschädigt worden – der Müll ließ sich somit nicht entladen.
Erschwerend kam hinzu, dass sich in unmittelbarer Nähe des Brandortes ein Bach befand. Ebenfalls gab es keinen geeigneten Platz, um den brennenden Inhalt auszubreiten und gezielt abzulöschen.
Löscharbeiten mit Ausdauer und Technik
Mehrere Trupps unter Atemschutz kühlten das Fahrzeug zunächst von außen. Da jedoch weiterhin ein Schwelbrand im Inneren sichtbar blieb, wurde mit Hilfe der Drehleiter ein Loch in das Dach des Müllwagens geschnitten. Durch diese Öffnung konnte gezielt gelöscht und der Brand schließlich unter Kontrolle gebracht werden.
Nach rund sechs Stunden beendet
Kurz vor 20 Uhr konnte das ausgebrannte Fahrzeug an ein Abschleppunternehmen übergeben werden. Ausgelaufenes Hydrauliköl wurde mit Bindemittel aufgenommen, um eine Umweltgefährdung zu verhindern.

Gestern Abend wurden wir zu einem gemeldeten Dachstuhlbrand mit Menschenleben in Gefahr alarmiert. Bei Ankunft an der Einsatzstelle konnte eine leichte Rauchentwicklung wahrgenommen werden. Wir kontrollierten das Haus mit zwei Trupps unter schwerem Atemschutz sowie mit der Drehleiter. Glücklicherweise konnte schnell Entwarnung gegeben werden: Es handelte sich um einen Schwelbrand an einem Abgasrohr eines Ofens. Die Trupps bauten das betroffene Rohr und den Lüfter ab und kühlten den Bereich mit einem D-Rohr. Anschließend wurde die Einsatzstelle mit einer Wärmebildkamera kontrolliert und konnte danach an den Besitzer übergeben werden.

Der Wetterumschwung am Samstagabend sorgte für starke Gewitter und reichlich Wassermassen um Bad Salzungen. So kam es, dass im Ortsteil Oberrohn durch den Starkregen Schlammmassen von den Feldern auf mehrere Straßen gespült wurden und Keller vollliefen. Die ortsansässige Feuerwehr Oberrohn sowie die Feuerwehren aus Möhra und Ettenhausen versuchten, die Schlammmassen zu beseitigen, und begannen mit den Aufräumarbeiten. Aufgrund der großen Menge an Schlamm wurden Radlader beschafft und die Feuerwehren aus Bad Salzungen Stadtmitte und Tiefenort mit Tanklöschfahrzeugen nachalarmiert, um die Straßen wieder befahrbar zu machen. Die Einsatzkräfte waren bis in die Nacht vor Ort, weshalb die Kreisstraße zwischen Oberrohn und Möhra für mehrere Stunden voll gesperrt war.

Am Mittwochnachmittag ereignete sich auf der Umgehungsstraße von Bad Salzungen ein Verkehrsunfall. Auf der B 62 kam es zu einem Auffahrunfall, als ein dritter Pkw auf zwei vor ihm fahrende Pkw auffuhr. Durch den Aufprall wurden zwei Personen leicht verletzt und durch den Rettungsdienst medizinisch versorgt. Die Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab und stellte den Brandschutz sicher. Während der Abschleppmaßnahmen war die Bundesstraße voll gesperrt, es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.