Am Donnerstagnachmittag eilten unsere Einsatzkräfte der Feuerwehren Bad Salzungen zu einem größeren Feldbrand nahe Merkers. Die Einheiten Bad Salzungen-Stadtmitte und Tiefenort-Unterrohn unterstützten gemeinsam mit zahlreichen weiteren Feuerwehren aus der Region die aufwendigen Löscharbeiten.

Kurz nach 14 Uhr waren die ersten Feuerwehren zu einem brennenden Mähdrescher auf einem Feld in der Nähe des Erlebnisbergwerks Merkers alarmiert worden. Von der landwirtschaftlichen Maschine aus griffen die Flammen auf das umliegende Feld über. Durch den sich drehenden Wind breitete sich das Feuer später zudem auf eine benachbarte, noch nicht abgeerntete Fläche aus.

Im weiteren Einsatzverlauf wurden zusätzliche Kräfte angefordert. Darunter befanden sich auch die Feuerwehren Bad Salzungen-Stadtmitte und Tiefenort/Unterrohn.

Unsere Einsatzkräfte unterstützten die bereits vor Ort tätigen Feuerwehren bei der Eindämmung des Flächenbrandes. Aufgrund der trockenen Vegetation und der wechselnden Windrichtung bestand die Gefahr, dass sich das Feuer weiter ausbreiten könnte.

Gemeinsam mit den anderen eingesetzten Einheiten wurden die Brandflächen abgelöscht und Glutnester kontrolliert. Ein besonderes Augenmerk lag darauf, ein weiteres Übergreifen der Flammen auf angrenzende Felder zu verhindern.

Die Einsatzlage erforderte eine enge Abstimmung zwischen den beteiligten Feuerwehren. Neben den Kräften aus Bad Salzungen waren unter anderem die Feuerwehren aus Merkers, Dorndorf, Dietlas, Kieselbach und Vacha im Einsatz. Auch die Feuerwehrtechnische Zentrum des Wartburgkreises war in die Maßnahmen eingebunden.

Eine besondere Herausforderung stellte die Versorgung mit Löschwasser dar. Da sich der Brand mitten auf den landwirtschaftlichen Flächen befand, mussten lange Schlauchleitungen verlegt werden.

Die Entfernung zu geeigneten Wasserentnahmestellen erschwerte die Löscharbeiten zusätzlich. Deshalb waren sowohl eine gute Koordination als auch der gezielte Einsatz der verfügbaren Fahrzeuge und Kräfte notwendig.

Unterstützung erhielten die Feuerwehren auch durch den Bauhof. Der Rettungsdienst befand sich ebenfalls an der Einsatzstelle. Zudem machte sich der Bürgermeister vor Ort ein Bild von der Lage und vom Verlauf der Löscharbeiten.

Neben dem Feldbrand musste auch der ursprünglich in Brand geratene Mähdrescher weiter gekühlt und abgelöscht werden. Die Maschine wurde unter anderem durch uns mit Löschschaum behandelt, um verbliebene Glutnester zu erreichen und ein erneutes Aufflammen zu verhindern.

Am Freitag, dem 24. Juli, wurden unsere Kameraden der Feuerwehr Bad Salzungen Stadtmitte um 15:01 Uhr zu einem Waldbrand außerorts im Bereich eines Waldweges an der Straße „Luxenburg“ alarmiert. Ein Anrufer hatte schwarzen Rauch aus dem Waldgebiet wahrgenommen und die Feuerwehr verständigt.

Vor Ort brannten auf einer Fläche von rund 225 Quadratmetern trockenes Gestrüpp sowie Teile des Waldbodens. Die Brandstelle befand sich an einem schwer zugänglichen Steilhang. Um ausreichend Löschwasser zur Einsatzstelle zu fördern, musste eine etwa 300 Meter lange Schlauchleitung verlegt werden.

Die Löscharbeiten gestalteten sich aufgrund des steilen Geländes und der körperlich anspruchsvollen Bedingungen besonders kräftezehrend. Zur sicheren Durchführung der Maßnahmen mussten sich die eingesetzten Feuerwehrleute mit spezieller Ausrüstung gegen Absturz sichern.

Drei durch das Feuer beschädigte Bäume wurden gefällt, da von ihnen eine Gefahr für die Einsatzkräfte und das umliegende Waldgebiet ausging. Ein zuständiger Förster unterstützte die Maßnahmen vor Ort.

Die Feuerwehr Bad Salzungen Stadtmitte war mit vier Fahrzeugen und 13 Einsatzkräften im Einsatz. Der Einsatz konnte gegen 18:30 Uhr beendet werden.

Für die Kameradinnen und Kameraden war es bereits der dritte Einsatz an diesem Freitag. Bereits in der Nacht gegen 03:30 Uhr brannte ein Gebüsch am Burgsee. Am Nachmittag folgte zudem eine Auslösung der Brandmeldeanlage in einer Schule in Bad Salzungen. Damit waren unsere Einsatzkräfte über den gesamten Tag hinweg stark gefordert.

Aufgrund starker Regenfälle wurden wir im Stadtgebiet sowie in den Ortsteilen Langenfeld und Hohleborn zu insgesamt 14 wetterbedingten Einsätzen alarmiert.

Wir pumpten vollgelaufene Keller aus, beseitigten Überschwemmungen und entfernten umgestürzte Bäume. Zudem reinigten und sperrten wir mehrere Fahrbahnabschnitte, die durch angeschwemmten Schlamm verunreinigt worden waren.

Am Donnerstag wurden wir zu einer Ölspur im Stadtgebiet von Bad Salzungen alarmiert.

Bereits auf der Anfahrt stellte sich heraus, dass die Verunreinigung deutlich größer war als zunächst angenommen. Daher forderten wir weitere Einsatzkräfte aus den Ortsteilen zur Unterstützung an.

Die Ölspur erstreckte sich von der Hersfelder Straße bis nach Frauensee. Wir sicherten die betroffenen Bereiche, brachten Ölbindemittel auf und nahmen die gebundenen Betriebsstoffe anschließend auf.

Zum Schutz unserer Einsatzkräfte mussten einzelne Straßenabschnitte zeitweise vollständig gesperrt werden. Dadurch kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Wir bedanken uns bei allen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern für ihr Verständnis und ihre Geduld.

 

Am Montagmittag gegen 13:00 Uhr wurden wir zu einem Verkehrsunfall auf die Bundesstraße 285 im Bereich Langenfelder Wald alarmiert. Im Kurvenbereich kam es zu einer Kollision zwischen zwei PKW.

Beim Eintreffen unserer ersten Einsatzkräfte bot sich ein Trümmerfeld über beide Fahrspuren. In den beiden Fahrzeugen befanden sich insgesamt drei beteiligte Personen. Die schwerverletzte 19-jährige Fahrerin sowie ein leichtverletztes älteres Ehepaar wurden umgehend durch den Rettungsdienst medizinisch versorgt.

Aufgrund der unübersichtlichen Lage im Waldgebiet und der vollständigen Blockierung der Fahrbahn sperrten wir die B 285 in enger Absprache mit der Polizei voll. Wir bauten unverzüglich Brandschutzmaßnahmen auf. Parallel klemmten wir die Fahrzeugbatterien ab, um die Fahrzeuge stromlos zu schalten. Durch die Wucht des Aufpralls traten Betriebsmittel der Fahrzeuge aus. Diese umweltgefährdenden Stoffe haben wir mittels Bindemittel gebunden und aufgenommen.

Die Einheiten der Wache 1 und 2 arbeiteten Hand in Hand zusammen. Insgesamt waren wir mit 18 Einsatzkräften der Feuerwehr vor Ort gebunden, der Rettungsdienst war mit 10 Kräften im Einsatz.

Am Sonntagnachmittag gegen 13:30 Uhr wurden wir gemeinsam mit den Feuerwehren der Region zu einem schweren Verkehrsunfall auf die Bundesstraße 62 alarmiert. Zwischen dem Abzweig Leimbach und dem Kreisel Hämbach waren drei Personenkraftwagen kollidiert. Uns bot sich vor Ort ein weites Trümmerfeld; mehrere Personen waren in den völlig zerstörten Wracks massiv eingeklemmt.

Nach dem Eintreffen unserer ersten Fahrzeuge leiteten wir in enger Absprache mit dem Rettungsdienst umgehend die patientengerechte Rettung ein.

Zur Befreiung der schwerst eingeklemmten Personen setzten wir hydraulische Schere und Spreizer sowie Rettungszylinder ein, um Zugangs- und Befreiungsöffnungen an den Fahrzeugwracks zu schaffen. Parallel zu den Rettungsmaßnahmen stellten wir den dreifachen Brandschutz an der Einsatzstelle sicher, klemmten die Fahrzeugbatterien ab und bunden auslaufende Betriebsstoffe. Gemeinsam mit den Kräften der Polizei sperrten wir die B62 für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten sowie für die anschließende Unfallrekonstruktion komplett ab.

Aufgrund der hohen Anzahl an Schwerstverletzten wurde ein Großaufgebot an Helfern an der Einsatzstelle koordiniert. Insgesamt waren 103 Einsatzkräfte vor Ort, davon 65 Angehörige der Feuerwehren und 38 Kräfte des medizinischen Bereichs.

Neben der hohen physischen und psychischen Intensität des Einsatzes forderte die extreme Sommerhitze unseren Kräften alles ab. Unter der schweren Schutzkleidung kollabierten im Einsatzverlauf leider zwei Feuerwehrangehörige mit Kreislaufproblemen. Sie wurden umgehend medizinisch versorgt und in eine Klinik gebracht.

Der Erste Beigeordnete der Stadt Bad Salzungen, Hannes Knott, verschaffte sich vor Ort direkt ein Bild von der Lage, erkundigte sich nach unserem Zustand und sicherte uns sowie den betroffenen Wehren die vollste Unterstützung zu.

Zur Aufarbeitung der schweren Eindrücke forderten wir ein sechsköpfiges Kriseninterventionsteam (KIT) an, welches die psychosoziale Notfallversorgung der sichtlich beanspruchten Retter sowie der Betroffenen übernahm.

Am heutigen Dienstagmorgen wurde die Wache 1 sowie der Wache 2 gegen 6:30 Uhr mit dem Einsatzstichwort „F4 – Brand mit Personen in Gefahr“ alarmiert.
Bereits kurz nach dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnte jedoch Entwarnung gegeben werden. Entgegen der ersten Meldung bestätigte sich das gemeldete Ausmaß des Brandes glücklicherweise nicht.

Im Kellerbereich eines Gebäudes war Papiermüll in Brand geraten. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte das Feuer zügig gelöscht und eine weitere Ausbreitung verhindert werden.

Personen wurden bei dem Einsatz nicht verletzt. Im Anschluss erfolgten Kontroll- und Belüftungsmaßnahmen im betroffenen Bereich.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Nach rund einer Stunde konnte der Einsatz beendet werden.

Am Donnerstagnachmittag wurde die Freiwillige Feuerwehr Bad Salzungen Stadtmitte um 15:26 Uhr zu einem Hilfeleistungseinsatz alarmiert. Gemeldet war eine ausgedehnte Ölspur, die sich über mehrere Straßenzüge im Stadtbereich erstreckte.
Aufgrund des massiven Ausmaßes der Verunreinigung und der damit verbundenen Gefährdung für den Straßenverkehr, Einsatzkräfte sowie die Umwelt, reichten die zunächst alarmierten Kräfte nicht aus. Um eine zügige und fachgerechte Beseitigung der Gefahrenlage sicherzustellen, wurden die Ortsteilfeuerwehren aus Kaltenborn – Wache 2 sowie Tiefenort/Unterrohn – Wache 5 nachgefordert.
Die Einsatzstellen erstreckten sich vom Drei-Eichen-Weg über die Erzberger Allee bis hin zur Bahnhofstraße. Die Kameraden sicherten die betroffenen Bereiche ab und brachten spezielles Bindemittel aus, um die rutschige Substanz aufzunehmen.
Insgesamt waren 36 Einsatzkräfte der Feuerwehr Bad Salzungen im Einsatz.
Während der Reinigungsarbeiten kam es im betroffenen Bereich zu zeitweiligen Verkehrsbehinderungen. Die Feuerwehr arbeitete eng mit der Polizei zusammen, um die Absicherung der Einsatzstellen zu gewährleisten. Nach der groben Reinigung durch die Feuerwehr wurden Warnschilder aufgestellt.

Am Dienstagnachmittag wurde die Freiwillige Feuerwehr Bad Salzungen um 15:52 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf die Ortsumgehung B62 alarmiert. 

Zwischen der Schwimmbadkreuzung und der Langenfelder Kreuzung kam es zu einer Kollision, an der drei PKW beteiligt waren. Aufgrund des Lagebildes und der Anzahl der beteiligten Fahrzeuge wurde umgehend die Ortsteilfeuerwehr Kaltenborn – Wache 2 nachgefordert, um eine umfassende Absicherung der Einsatzstelle zu gewährleisten.

Nach Eintreffen der ersten Kräfte bestand die vorrangige Aufgabe in der Sicherung der Einsatzstelle. In enger Abstimmung mit der Polizei wurde eine Vollsperrung der Bundesstraße in Fahrtrichtung Hämbach eingerichtet, während der Verkehr innerstädtisch umgeleitet wurde. Parallel dazu sicherten die Kameraden die Unfallfahrzeuge gegen Wegrollen und stellten den  Brandschutz an der Einsatzstelle sicher.

Während sich der Rettungsdienst um die medizinische Erstversorgung kümmerte, konzentrierten sich die feuerwehrtechnischen Maßnahmen auf die Aufnahme auslaufender Betriebsstoffe sowie die manuelle Beräumung der Fahrbahn von Trümmerteilen. Da keines der beteiligten Fahrzeuge fahrbereit war, verblieben die Kräfte zur Absicherung vor Ort, bis die Bergung durch die Abschleppunternehmen abgeschlossen war.

Gegen 17:30 Uhr konnten alle Maßnahmen beendet und die Fahrbahn für den Verkehr wieder freigegeben werden. Wir bedanken uns für die gewohnt professionelle und reibungslose Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst, der Polizei sowie den beteiligten Bergungsdiensten.

Bereits am Freitagabend begann das Wochenende mit einer Standortausbildung, bei der Wissen und Fähigkeiten gefestigt sowie die Einsatzbereitschaft weiter gestärkt wurden.

Am Samstag folgten die Kameraden der Einladung zum Frühlingsfest des Feuerwehrvereins Tiefenort. Während der Veranstaltung ließ der erste Einsatz jedoch nicht lange auf sich warten: Um 18:51 Uhr erfolgte die Alarmierung zu einem H1 – Wasserschaden in der Ortslage. Nach der Lageerkundung vor Ort wurde festgestellt, dass keine Maßnahmen erforderlich waren. Der Einsatz konnte gegen 20:00 Uhr beendet werden.

Nur wenige Stunden später, um 22:52 Uhr, wurde erneut alarmiert: F-BMA in der Werner-Seelenbinder-Halle. Ausgelöst wurde die Brandmeldeanlage durch ein Rauchansaugsystem. Nach gründlicher Kontrolle konnte keine Feststellung gemacht werden, sodass der Einsatz um 23:40 Uhr beendet wurde.

In der Nacht folgte um 02:54 Uhr ein weiterer Einsatz: H-GG1 – Verkehrsunfall mit zwei PKW auf der B62. Glücklicherweise wurden keine Personen verletzt. Die eingesetzten Kräfte übernahmen die Aufnahme von auslaufenden Betriebsmitteln sowie das Ausleuchten und Absichern der Einsatzstelle. Gegen 05:00 Uhr war der Einsatz beendet.

Am Sonntag kam es kurz vor dem Abendessen um 17:49 Uhr zur nächsten Alarmierung: F1 – Kleinbrand an der alten Bowlingbahn. Vor Ort wurde ein Lagerfeuer als Ursache für die Rauchentwicklung festgestellt. Das Feuer konnte zügig abgelöscht werden, sodass der Einsatz um 18:50 Uhr abgeschlossen war.