Am Mittwoch, kurz vor Mitternacht, brannten eine Jagdhütte sowie ein Holzunterstand an der Bundesstraße 285, gegenüber des Ortseingang von Fischbach, ganz bzw. teilweise ab.

Bewohner von Fischbach bemerkten den Feuerschein und informierten die Rettungsleitstelle. Mehrere Feuerwehren aus den umliegenden Ortschaften kamen zum Einsatz und löschten das Feuer vollständig. Es entstand ein Schaden von etwa 15.000 Euro. Da sich der Brandort im Wald befindet, stellten die Feuerwehrleute eine Brandwache.

Durch schnelles Handeln der Feuerwehren, konnte Schlimmeres verhindert werden. Die Hütte brannte zwar vollständig ab, aber das entzünden des trockenen Waldes und einer anderen Hütte konnte verhindert werden. Erschwerend kam hinzu, dass es kein Wasser im Gebiet gibt. Mit einer Tankerkette musste regelmäßig Wasser herangefahren werden. Verletzt wurde niemand.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

Die Kräfte der Feuerwehr Bad Salzungen konnten den Einsatz auf Anfahrt abbrechen!

(Quelle: rhönkanal.de)

 

Zu einem Brand eines Bungalow kam es am Freitagabend in der Gartenanlage Zelleroda. Kurz nach der Alarmierung rückten zwei Tanklöschfarzeuge der Feuerwehr Bad Salzungen Stadtmitte und ein Kommandowagen Richtung Einsatzstelle aus. Aufgrund der starken Rauchentwicklung wurde die Ortsteilfeuerwehr Kaltenborn-Wildprechtroda hinzugerufen, diese führte weitere Atemschutzgeräteträger zur Brandstelle. Durch Löschversuche des Eigentümers wurde dieser leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst ambulant versorgt werden. Das Feuer konnte mittels Wärmebildkamera in einer Zwischendecke lokalisiert werden, die Dachhaut musste daraufhin großflächig entfernt werden, um alle Glutnester abzulöschen. Nach ca. 30 Minuten konnte der Leitstelle „Feuer aus“ gemeldet werden.

Die Brandentstehung ist bislang unklar, am Gebäude entstand ein größerer Sachschaden.

Zu einem Zusammenstoß zwischen zwei Fahrzeugen kam es am Montagmittag auf der Bundesstraße 285, Langenfeld Richtung Urnshausen. Insgesamt mussten drei Fahrzeuginsassen rettungsdienstlich versorgt und zur weiteren Behandlung ins Klinikum Bad Salzungen transportiert werden. Aufgrund von auslaufenden Benzin stellten unsere Einsatzkräfte den Brandschutz sicher und sperrten die Fahrbahn für die Dauer des Einsatzes komplett. Nach dem Binden der Betriebsstoffe wurde die Straße beräumt und wieder freigegeben.

Die Polizei hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. An beiden Fahrzeugen entstand ein größerer Sachschaden.

Ein weiterer Verkehrsunfall ereignete sich am Samstagabend auf der Bundesstraße 62, diesmal Richtung Leimbach. Zwei Fahrzeuge mit mehreren Insassen kollidierten nach einer Kurve. Der Rettungsdienst transportierte einen Beteiligten ins Bad Salzunger Klinikum zur weiteren Behandlung. Ein zusätzlich alarmierter Rettungswagen aus Dermbach konnte abbestellt werden. Die Einsatzstelle wurde durch die Feuerwehr Bad Salzungen Mitte ausgeleuchtet und gegen den Verkehr abgesichert. Mit Ölbindemittel konnten auslaufende Flüssigkeiten aufgenommen werden. Die Sperrung der B 62 erfolgte bereits ab dem „Langenfelder Kreuz“, da es nur eine beschränkte Wendemöglichkeit vor der Einsatzstelle gab.

Wie es zur Kollision kam, ermittelt die Polizei. Es entstand ein erheblicher Sachschaden an beiden Fahrzeugen.

Am Samstagmittag kam es auf der Bundesstraße 62, in Nähe der Personennahverkehrsgesellschaft (PNG) zu einem Verkehrsunfall. Ein Fahrzeug überschlug sich auf regennasser Fahrbahn und blieb auf dem Dach liegen. Ein Insasse wurde dabei leicht verletzt und musste vom Rettungsdienst versorgt werden. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr sicherten die Unfallstelle und nahmen ausgelaufene Betriebsstoffe auf.

Warum sich das Fahrzeug überschlug, wird zurzeit von der Polizei ermittelt. Am Pkw entstand ein erheblicher Sachschaden. Für die Dauer des Einsatzes kam es nur zu geringen Verkehrsbehinderungen.

Zu einem Kellerbrand kam es am Sonntagabend in der Straße der Einheit. Sperrmüll und Unrat waren in einem lehrstehenden Wohnblock in Brand geraten. Die Löscharbeiten gestalteten sich schwerig, durch die Hohe Brandlast kam es zu einer enormen Hitzeentwicklung, die den Einsatzkräften zu schaffen machte. Acht Atemschutzgeräteträger versuchten das Feuer einzudämmen und zu löschen. Nach ca. 30 Minuten konnte der Leitstelle „Feuer unter Kontrolle“ gemeldet werden. Bei den kräftezehrenden Löscharbeiten wurde leider auch ein Kamerad leicht verletzt, er kam zur Behandlung ins Bad Salzunger Klinikum, konnte aber glücklicherweise schnell weider entlassen werden.

Rund eine Stunde nach der Alarmierung war das Feuer gelöscht. Die Kriminalpolizei hat noch in der Nacht die Brandermittlung aufgenommen. Für die Dauer des Einsatzes musste die Straße der Einheit komplett gesperrt werden.

Am Sonntagabend verlor ein Lastwagen rund 10 Tonnen Raps auf der Bundesstraße 285. Die Feuerwehr der Stadt Bad Salzungen unterstützte mit rund 30 Einsatzkräften die Beseitigung des Transportgutes. Aufgrund der Menge an Raps, die auf der Fahrbahn verteilt wurde, konnte nur unter einer Vollsperrung der Bundesstraße gearbeitet werden. Ein Radladerfahrzeug aus Dermbach verbrachte das Schüttgut zum Abtransport auf einen Lkw. Die Verkehrsbehinderungen dauerten ca. 1,5 Stunden an. Im Anschluss musste die Fahrbahn noch mit Wasser von einem Tanklöschfahrzeug gesäubert werden.

Weshalb es zum Verlust der Ladung im Langenfelder Wald kam, wir derzeit ermittelt.

Am Freitag kam es in der Nähe von Leimbach/ Hermannsroda zu einem größeren Feldbrand. Eine große Rauchsäule konnte bereits auf der Anfahrt wahrgenommen werden. Ein Stoppelfeld mit einer einer Fläche von rund 2,5 ha war in Brand geraten. Mehrere Feuerwehren aus Leimbach, Tiefenort und Bad Salzungen waren mit den Löscharbeiten beschäftigt. Das Übergreifen auf die angrenzenden Kornfelder konnte durch ein schnelles Eingreifen der Einsatzkräfte verhindert werden. Ein weiteres Tanklöschfahrzeug aus Vacha wurde aufgrund der effektiven und zügigen Löschmaßnahmen abbestellt.

Nach den Restlöscharbeiten wurde das gesamte Feld durch ein Agrarbetrieb gepflügt, sodass ein Aufflammen eventueller Glutnester ausgeschlossen werden kann.

Die Polizei Bad Salzungen bat am Dienstagnachmittag um Amtshilfe auf der Werra. Eine flüchtige Person, samt gestohlenem Kanu und Ausrüstungsgegenständen schipperte auf der Werra flussabwärts. Eine Besatzung näherte sich dem Kanudieb mit dem Mehrzweckboot (MZB) aus Richtung Bad Salzungen, von Unterrohn kommend wurden Polizisten mit dem Rettungsboot (RTB) flussaufwärts geschifft. Auf diese Art gelang es den Flüchtigen in die Zange zu nehmen. Weitere Streifenwagen unterstützten dabei von beiden Ufern, sodass die Person nach kurzer Flucht festgenommen werden konnte.

Das verloren gegangene Gepäck der Wasserwanderer konnte durch unsere Kräfte entlang der Werra eingesammelt werden. Die beiden Geschädigten wurden samt dem Diebesgut anschließend zur Anlegestelle am Reisemobilhafen verbracht und der ungewöhnliche Einsatz beendet.

Nach einem starkem Gewitter am gestrigen Dienstag kam es in Bad Salzungen, Langenfeld und Kaltenborn zu  Überflutungen von Straßen und vollgelaufenen Kellern. Zur Koordination des Einsatzaufkommens wurde auch die Feuerwehreinsatzzentrale (FEZ) in der Karl-Liebknecht-Straße besetzt. Rund 20 Einsatzkräfte der Bad Salzunger Feuerwehren arbeiteten die Hilfeersuchen unserer Bürger parallel ab. Teilweise kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen, da die Leimbacher Straße massiv überflutet wurde. Mehrere Keller mussten mittels Tauchpumpen und Nasssaugern durch unsere Einsatzkräfte ausgepumpt werden.

Gegen 18.30 Uhr waren die letzten Schäden des Gewitters beseitigt, Menschen wurden glücklicherweise nicht verletzt. Die Höhe der entstandenen Schäden können durch uns leider nicht beziffert werden.