Am Donnerstagmittag wurden wir zu einem F4-Brand mit gemeldeter Person in Gefahr nach Hohleborn alarmiert. Bereits auf der Anfahrt waren dichte, schwarze Rauchwolken sichtbar. Beim Eintreffen der ersten Kräfte stand ein Garagen- und Werkstattgebäude beziehungsweise ein Carport in unmittelbarer Nähe zu einem Wohnhaus in Vollbrand.
Durch das schnelle und koordinierte Eingreifen aller Einsatzkräfte konnte umgehend eine Riegelstellung zum angrenzenden Wohnhaus sowie zum nahen Umfeld aufgebaut werden. Dadurch wurde ein Übergreifen der Flammen erfolgreich verhindert und eine größere Ausbreitung des Brandes vermieden.
Im Einsatz befanden sich insgesamt rund 75 Einsatzkräfte von Feuerwehren, sowie DRK, Polizei, Landratsamt und Bauhof. Zur Brandbekämpfung wurden sechs Rohre vorgenommen. Zeitweise waren bis zu acht Trupps unter Atemschutz im Einsatz. Die Löschwasserversorgung wurde sowohl über das Hydrantennetz als auch durch Tanklöschfahrzeuge sichergestellt – insgesamt kamen etwa 25.000 Liter Löschwasser zum Einsatz.
Das Brandobjekt wurde durch das Feuer weitgehend zerstört, ebenso ein darunter abgestellter Pkw. Das angrenzende Wohnhaus konnte jedoch erfolgreich geschützt werden.
Eine Person wurde vor Ort ambulant durch den Rettungsdienst versorgt.
Nach intensiven Löscharbeiten konnte gegen den Nachmittag „Feuer aus“ gemeldet werden. Im Anschluss erfolgten umfangreiche Nachlöscharbeiten sowie Sicherungsmaßnahmen am eingestürzten Gebäude.
Der Einsatz zeigte einmal mehr die hervorragende Zusammenarbeit der Feuerwehren der Stadt Bad Salzungen sowie der umliegenden Ortsteile und aller beteiligten Organisationen. Ein besonderer Dank gilt auch den Einwohnern für ihre Unterstützung während des Einsatzes.













































