Eine kilometerlange Dieselspur zog sich gestern Vormittag durch die Stadt Bad Salzungen und ihre Ortsteile und erforderte den Einsatz von sechs Feuerwehren. Über mehrere Stunden wurde die Dieselspur, die sich von Ettenhausen-Suhl bis nach Bad Salzungen erstreckte, mit herkömmlichen Ölbindemitteln gebunden und anschließend aufgenommen. Auf der gesamten Strecke kam es zeitweise zu Verkehrsbehinderungen.
In der Nacht von Samstag auf Sonntag zog ein schweres Gewitter über die Stadt Bad Salzungen. Die Stützpunktfeuerwehr Bad Salzungen wurde kurz nach Mitternacht erstmals zu einem umgestürzten Baum im Stadtgebiet alarmiert, in der Folgezeit kamen im Halbstundentakt zahlreiche weitere Einsätze hinzu. Diese reichten von mehreren umgestürzten Bäumen auf Fahrbahnen bis hin zu größeren abgebrochenen Ästen im Langenfelder Wald sowie in Kloster. Auch ein Baum, der auf einem Auto lag, musste beseitigt werden. Bis 6 Uhr morgens konnten alle Einsätze abgearbeitet werden. Nach einer kurzen Nacht wurde die Drehleiter am Morgen nach Tiefenort gerufen, um abgebrochene Äste von einem Baum zu entfernen.
Auch die Stadtteile waren in der Nacht stark betroffen, so musste auch in Tiefenort ein umgestürzter Baum beseitigt und abgebrochene Äste von der Fahrbahn geräumt werden. Auch die Feuerwehr Frauensee musste alarmiert werden, auf der Bundesstraße 84 Dönges Richtung Schergeshof blockierte ebenfalls ein umgestürzter Baum die Fahrbahn. Auch in Oberrohn und Möhra mussten die Feuerwehren ausrücken, um umgestürzte Bäume zu beseitigen.
Der Löschzug Bad Salzungen Stadtmitte wurde am Mittwochabend zu einer brennenden Trafostation in den Hübschen Graben alarmiert. Bereits auf der Anfahrt war eine starke Rauchentwicklung sichtbar. Die herbeigerufenen Techniker der Werra Energie öffneten die Trafostation und schalteten sie stromlos. Der Angriffstrupp nahm die Brandbekämpfung mit CO2- und Pulverlöschern auf. Nach kurzer Zeit war das Feuer unter Kontrolle und es konnte „Feuer aus“ an die Leitstelle gemeldet werden.
Am Dienstagmorgen ereignete sich auf der Umgehungsstraße B62 in Richtung Hämbach ein Verkehrsunfall. Ein Pkw-Fahrer verlor aus ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug und kam nach rechts von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug überschlug sich und blieb auf dem Dach liegen. Beim Eintreffen der Feuerwehr wurde die Person bereits durch den Rettungsdienst medizinisch versorgt und zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus transportiert. Die Einsatzstelle wurde abgesichert und der Brandschutz sichergestellt.
Der Rüstzug der Feuerwehr Bad Salzungen wurde am Mittwochabend zu einem Verkehrsunfall mit einem Rettungswagen auf die Langenfelder Kreuzung alarmiert. Im Kreuzungsbereich kam es zu einem Zusammenstoß zwischen einem PKW und dem Rettungswagen, bei dem 6 Personen verletzt wurden. Die Einsatzstelle wurde weiträumig abgesperrt, währenddessen wurden die Verletzten gesichtet und erstversorgt. Alle 6 Personen wurden anschließend vom Rettungsdienst medizinisch versorgt und auf verschiedene Krankenhäuser verteilt. Der Kreuzungsbereich wurde für die Dauer der Maßnahmen voll gesperrt und der Verkehr weiträumig umgeleitet.
Gestern Abend wurden mehrere Feuerwehren zu einem Entstehungsbrand in einem landwirtschaftlichen Gebäude nach Wildprechtroda alarmiert. Nach erster Lage handelte es sich nur um einen Entstehungsbrand, der relativ schnell gelöscht werden konnte. Mit der Wärmebildkamera wurde das Gebäude auf Glutnester kontrolliert und der Einsatz konnte danach beendet werden.
Zu einem LKW-Brand wurde die Feuerwehr Bad Salzungen Stadtmitte am Montagabend nach Barchfeld alarmiert. Wir wurden zur Unterstützung der Feuerwehren Barchfeld und Immelborn mit Tanklöschfahrzeugen und zusätzlichen Atemschutzgeräteträgern gerufen. Der Auflieger eines mit mehreren Fahrzeugen beladenen LKW war in Brand geraten. Um größere Schäden im Ort zu vermeiden, fuhr der Fahrer den LKW aus der Ortslage Barchfeld auf die Bundesstraße 62. Dort standen beim Eintreffen der ersten Kräfte bereits mehrere Fahrzeuge in Vollbrand. Mit schwerem Atemschutz und zwei Strahlrohren konnten die Flammen zunächst niedergeschlagen und anschließend mit einem massiven Schaumeinsatz endgültig gelöscht werden.
Personen wurden bei dem Einsatz glücklicherweise nicht verletzt, ein Rettungswagen stand jedoch zur Absicherung in Bereitschaft. Für die Dauer des Einsatzes musste die Bundesstraße 62 für mehrere Stunden gesperrt werden, was zu erheblichen Verkehrsbehinderungen in beiden Richtungen führte.
































