Ein nächtlicher Wildunfall ereignete sich auf der Bundesstraße 62 in Höhe der Kaltenborner Kreuzung. Ein Fahrzeug befuhr die Bundesstraße in Richtung Rhönblick und kollidierte mit insgesamt vier Wildschweinen. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Fahrzeug stark beschädigt, für die Tiere endete der Zusammenstoß leider tödlich. Die Fahrbahn wurde durch den Unfall stark verschmutzt und musste durch unsere Einsatzkräfte gereinigt werden. Zwei Fahrbahnen wurden für die Dauer der Maßnahmen gesperrt, die Polizei ermittelt den Unfallhergang.

Zu einem Brand eines Stoppelfeldes kam es am frühen Mittwochabend. Rund 200 m² des abgeernteten Feldes gerieten aus bislang unklarer Ursache in Brand. Die Feuerwehren Bad Salzungen Mitte, Langenfeld und Kaltenborn wurden zur Einsatzstelle alarmiert um um die Flammen niederzuschlagen. Aufgrund der ersten, wirksamen Löschmaßnahmen der Agrargenossenschaft konnte der Brand schnell gelöscht werden und ein weiteres Ausbreiten verhindert. Zum Einsatz kamen drei C-Rohre, Feuerpatschen und 5000 Liter Löschwasser, die Mitarbeiter der Agrargenossenschaft wässerten anschließend selbst das abgebrannte Feld und pflügten es um.

Auf der Langenfelder Kreuzung (B62) kam es am Dienstagmorgen zu einem Verkehrsunfall. Zwei Fahrzeuge kollidierten, dabei wurde ein Insasse verletzt und musste vom Rettungsdienst versorgt werden. Die Feuerwehr Bad Salzungen Stadtmitte musste auslaufende Betriebsstoffe binden und den Brandschutz sicherstellen. Weiterhin wurde die Polizei bei der Verkehrsabsicherung unterstützt. Die Ampelanalge war zum Unfallzeitpunkt durch Wartungsarbeiten ausser Betrieb.

An beiden Fahrzeugen enstand ein größerer Sachschaden. Der genaue Unfallhergang wird durch die Polizei ermittelt. Für die Dauer des Einsatzes musste die Zufahrt in Richtung Langenfeld komplett gesperrt werden.

In Marksuhl kam es auf einem Firmengelände zu einem Austritt einer ätzenden Substanz aus einem IBC-Container. Die ortsansässigen Feuerwehren leiteten erste Maßnahmen ein und forderten den Gefahrgutzug des Warburgkreises an. Der Stoff konnte als „Betolin“ identifiziert werden, er wird zur Farbherstellung genutzt.

Das Gefahrgut wurde umgepumt und durch das feuerwehrtechnische Zentrum Immelborn abtransportiert. Die Bad Salzunger Dekon-Staffel hatte hierbei die Aufgabe eine Dekontamination der Einsatzkräfte vorzunehmen.

Leider kamen bei diesem Einsatz mehrere Personen zu Schaden, sie atmeten vor Einsatzbeginn den Stoff ein und mussten anschließend zur Untersuchung in ein Klinikum verbracht werden.

Auch wir bedanken uns noch einmal ausdrücklich bei der Firma Ruhlamat für die Bereistellung von Sanitäranlagen, bei der Firma Hirschvogel für die Bereitstellung eines 1000-Liter Fasses und den EDEKA Neukauf Marksuhl, für die schnelle und unkomplizierte Bereitsellung von Getränken!

Auf der Landstraße zwischen Bad Salzungen und Gräfennitzendorf kam es am Wochenende zu einem Verkehrsunfall, dabei kollidierten ein Motorrad und ein Pkw. Wegen ausgelaufenden Benzin und Öl wurde auch die Feuerwehr Bad Salzungen Stadtmitte hinzugerufen um die Flüssigkeiten zu binden. Der Motorradfahrer verletzte sich beim Unfallhergang und musste rettungsdienstlich versorgt werden, anschließend wurde er ins Bad Salzunger Klinikum transportiert.

Die Landstraße war für die Dauer der Einsatzmaßnahmen voll gesperrt, es kam zu Verkehrsbehinderungen. Die Unfallursache ist uns nicht bekannt, die Polizei ermittelt.

Am Dienstagmorgen kam es zu einem unklaren Stoffaustritt aus einem IBC-Container eines Lastkrftwagens in Dorndorf. Da die Leckage bereits in Phillippsthal entstand, zog sich eine Spur der zunächst unbekannten Substanz durch mehrere Ortschaften. Der Gefahrgutzug des Wartburgkreises, darunter auch die Dekon-Gruppe der Feuerwehr Bad Salzungen wurde zur Einsatzstelle alarmiert um Messungen vorzunehmen und den Stoff aufzufangen. Die Analyse der Flüssigkeit ergab „Schaumlöser“, dieser konnte auf der Straße mittels Bindemittel beseitigt werden. Unsere Aufgabe bestand darin einen neuen IBC-Container aus einer ortsansässigen Firma zur Einsatzstelle zu transportieren.

Nach dem rund 8-stündigen Einsatz konnten die Feuerwehren der Krayenberggemeinde den Ort des Geschehens verlassen. Die Bundesstraße 62 musste teilweise gesperrt werden, es kam zu Verkehrsbehinderungen im oben genannten Bereich.

Die Feuerwehren Leimbach und Bad Salzungen Stadtmitte wurden am Sonntagvormittag zu einem Zimmerbrand in die Leimbacher Feldstraße gerufen. Nach der ersten Lageerkundung durch die ortsansässige Feuerwehr konnte ein Kellerbrand bestätigt werden. Mehrere Trupps unter schwerem Ateschutz begaben sich zur Brandbekämpfung in das Kellergeschoss.

Die Einsatzkräfte aus Bad Salzungen hatten die Aufgabe einen Trupp mit Atemschutz zu stellen und eine zweite Wasserversorgung aufzubauen. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden. Nach einer Überdruckbelüftung der Räumlichkeiten wurde die Einsatzstelle durch unsere Kräfte verlassen.

Die Brandursache wird derzeit von der Polizei ermittelt. Personen kamen glücklicherweise nicht zu schaden.

 

 

Nach einem Gewitter mit Starkregen kam es in der Borngasse, in Langenfeld erneut zu einem Wassereinbruch auf mehreren Grundstücken und Räumlichkeiten von Wohnhäusern. Die Feuerwehren aus Langenfeld, Kaltenborn und Bad Salzungen Stadtmitte mussten mehrere Tauch- und Wasserstrahlpumpen einsetzen um die Wasser- und Schlammmassen zu beseitigen.

 

Dienstagnachmittag ereignete sich auf der Bundesstraße 285 im Langenfelder Wald ein schwerer Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person. Zwei Fahrzeuge kollidierten aus bislang ungeklärter Ursache frontal. Beim Unfallhergang wurde ein Fahrzeugführer in seinem Pkw eingeklemmt und musste mit schwerem, hydraulischen Rettungsgerät befreit werden. Vier, teils schwer verletzte Personen, darunter auch zwei Kinder wurden notärztlich versorgt und in Kliniken transportiert. Zum Einsatz kam auch der Intensivtransporthubschrauber (ITH) aus Bad Berka. Eine Landefläche wurde in Urnshausen durch die ortsansässigen Feuerwehren eingerichtet.

Auch der leitende Notarzt (LNA) und der organisatorische Leiter Rettungdienst (OrgL) wurden zur Einsatzstelle gerufen. Bei den Rettungsmaßnahmen kam ein Feuerwehrkamerad zu Schaden und musste ebenfalls ins Bad Salzunger Klinikum transportiert werden.

Die Bundesstraße 285 war für die Dauer der Rettung und Bergung voll gesperrt. An beiden beteiligten Unfallfahrzeugen entstand ein vermutlicher Totalschaden. Rund 45 Einsatzkräfte von Feuerwehr, DRK und Polizei waren im Einsatzgeschen gebunden.

In Stadtlengsfeld kam es zu einem medizinischen Notfall bei dem auch die Feuerwehr der Gemeinde und die Drehleiter aus Bad Salzungen angefordert wurden. Ein Patiententransport musste von aussen durch ein Fenster durchgeführt werden, da das Treppenhaus zu eng war.