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Datum: 19. August 2026 um 21:54 Uhr
Alarmierungsart: Alarm-App, Funkmeldeempfänger / Sirene, Telefon
Dauer: 4 Stunden 36 Minuten
Einsatzart: Hilfeleistung
Einheiten und Fahrzeuge:

Weitere Kräfte: Einsatzleitdienst LRA (A-Dienst), Feuerwehr Barchfeld, Feuerwehr Immelborn, Feuerwehr Leimbach, Polizei


Einsatzbericht:

Während viele Besucherinnen und Besucher nach dem erfolgreichen „Songs an einem Sommerabend“ den Abend ausklingen ließen, schrillten gegen 22:00 Uhr bei unseren Einsatzkräften die Sirenen, Meldeempfänger und Alarmierungs-Apps.

Ein starkes Unwetter, das kurz vor 22:00 Uhr über das Stadtgebiet von Bad Salzungen zog, sorgte innerhalb kürzester Zeit für zahlreiche Einsatzstellen. Unsere Einsatzkräfte der Wache 1 – Stadtmitte, Wache 2 – Kaltenborn und Wache 8 – Moorgrund waren daraufhin nahezu gleichzeitig an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet sowie den Ortsteilen gefordert.

Innerhalb von knapp drei Stunden arbeiteten wir mehr als 20 unwetterbedingte Einsätze ab. Das Einsatzspektrum war dabei vielfältig: Umgestürzte Bäume blockierten Straßen und Wege, Fahrbahnen waren verschmutzt, verstopfte Straßenabläufe führten zu Wasseransammlungen und mehrere Keller waren vollgelaufen. Darüber hinaus mussten ausgelöste Brandmeldeanlagen kontrolliert werden.

An den verschiedenen Einsatzstellen beseitigten wir umgestürzte Bäume mit Motorkettensägen, pumpten Wasser aus Gebäuden, öffneten und reinigten verstopfte Straßenabläufe und beseitigten weitere Gefahrenstellen. Die Einsatzlagen wurden fortlaufend aus der Feuerwehreinsatzzentrale in Bad Salzungen koordiniert und nach ihrer jeweiligen Dringlichkeit abgearbeitet.

Insgesamt waren knapp 50 Einsatzkräfte unserer städtischen Feuerwehren im Einsatz.

Gegen 01:30 Uhr waren schließlich alle gemeldeten Einsatzstellen abgearbeitet. Für unsere Einsatzkräfte bedeutete dies jedoch noch lange nicht das Ende der Nacht.

Denn nach dem Einsatz ist vor dem Einsatz.

Zurück in den Gerätehäusern begann die umfangreiche Nachbereitung. Fahrzeuge und eingesetzte Geräte mussten gereinigt, verbrauchtes Material ergänzt und die Einsatzfahrzeuge wieder vollständig bestückt werden. Erst nachdem Fahrzeuge und Ausrüstung wieder einsatzbereit waren, konnte auch für die letzten Einsatzkräfte die Unwetternacht beendet werden.