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Am Sonntagnachmittag wurden die Freiwilligen Feuerwehren Bad Salzungen Stadtmitte und Tiefenort gemeinsam mit der Wasserwacht, dem Rettungsdienst und der Polizei zu einer möglichen Person im Wasser am Burgsee alarmiert.

Die Meldung über eine möglicherweise vermisste Person im Wasser ging über die Wasserwacht bei der Leitstelle ein, welche gerade beim HGV Kinderfest war. Da nicht zweifelsfrei ausgeschlossen werden konnte, dass sich tatsächlich eine Person im Burgsee befand, wurde eine umfangreiche Suche eingeleitet.

Die Freiwillige Feuerwehr Bad Salzungen Stadtmitte begann gemeinsam mit den Kameradinnen und Kameraden aus Tiefenort die wasserseitige Suche. Hierzu kamen unter anderem zwei Rettungsboote zum Einsatz. Parallel wurden die Uferbereiche kontrolliert und die weiteren Maßnahmen eng mit der Wasserwacht abgestimmt.

Parallel durchsuchten Wasserretter der Wasserwacht nochmals intensiv den rund fünf Meter breiten Schilfgürtel, in dem die Meldung eintraf. Dabei konnte abschließend ausgeschlossen werden, dass sich dort eine Person im Wasser beziehungsweise im Uferbereich befand.

Insgesamt waren am Sonntagnachmittag knapp 30 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Wasserwacht, Rettungsdienst und Polizei rund zwei Stunden im Einsatz.

„Herzlichen Dank an alle Einsatzkräfte sowie für die tolle Absprache mit der Wasserwacht“, so Stadtbrandmeister Jörg Krause am Sonntagabend.

Am Samstagabend, dem 22. August 2026, wurde die Feuerwehr Bad Salzungen – Wache 5 um 22:21 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf die Bundesstraße 62 bei Hämbach alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte bestätigte sich ein schwerer Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen. Insgesamt befanden sich sechs Personen in den beiden Fahrzeugen. Fünf von ihnen wurden bei dem Unfall verletzt, eine Person davon schwer.

Der Schwerpunkt unseres Einsatzes lag auf der Menschenrettung sowie der schweren technischen Hilfeleistung. Um ein sicheres Arbeiten aller eingesetzten Kräfte zu gewährleisten, wurde die B62 im betroffenen Bereich vollständig gesperrt und die Einsatzstelle großflächig ausgeleuchtet. Gleichzeitig stellten wir den Brandschutz an den verunfallten Fahrzeugen sicher.

An einem der beteiligten Fahrzeuge war eine aufwendige technische Rettung erforderlich. Mithilfe von hydraulischem Rettungsgerät, unter anderem Schere und Spreizer, wurde ein geeigneter Rettungsweg geschaffen, um die schwer verletzte Person möglichst schonend aus dem Fahrzeug befreien zu können. Dabei arbeiteten Feuerwehr und Rettungsdienst eng zusammen. Während der gesamten Rettungsmaßnahmen unterstützten wir die medizinische Versorgung und schufen die notwendigen Voraussetzungen für eine sichere Übergabe an den Rettungsdienst.

Die schwer verletzte Person wurde anschließend mit einem Rettungshubschrauber zur weiteren Behandlung in eine Klinik geflogen. Vier weitere Beteiligte erlitten nach bisherigen Erkenntnissen leichtere Verletzungen und wurden ebenfalls durch den Rettungsdienst versorgt.

Neben vier Fahrzeugen aus Tiefenort/Unterrohn der Wache 5 war auch die Feuerwehr Leimbach vor Ort. Gemeinsam mit den Kräften des Rettungsdienstes, dem Rettungshubschrauber sowie weiteren beteiligten Einheiten waren zeitweise fast 50 Einsatz- und Rettungskräfte an der Unfallstelle tätig.

Auch nach Abschluss der eigentlichen Menschenrettung stellten wir weiterhin die Absicherung und Ausleuchtung der Einsatzstelle sicher und unterstützten die weiteren Maßnahmen vor Ort. Aufgrund des Unfallgeschehens blieb die B62 zwischen Leimbach und Hämbach für mehrere Stunden vollständig gesperrt.

Während viele Besucherinnen und Besucher nach dem erfolgreichen „Songs an einem Sommerabend“ den Abend ausklingen ließen, schrillten gegen 22:00 Uhr bei unseren Einsatzkräften die Sirenen, Meldeempfänger und Alarmierungs-Apps.

Ein starkes Unwetter, das kurz vor 22:00 Uhr über das Stadtgebiet von Bad Salzungen zog, sorgte innerhalb kürzester Zeit für zahlreiche Einsatzstellen. Unsere Einsatzkräfte der Wache 1 – Stadtmitte, Wache 2 – Kaltenborn und Wache 8 – Moorgrund waren daraufhin nahezu gleichzeitig an verschiedenen Stellen im Stadtgebiet sowie den Ortsteilen gefordert.

Innerhalb von knapp drei Stunden arbeiteten wir mehr als 20 unwetterbedingte Einsätze ab. Das Einsatzspektrum war dabei vielfältig: Umgestürzte Bäume blockierten Straßen und Wege, Fahrbahnen waren verschmutzt, verstopfte Straßenabläufe führten zu Wasseransammlungen und mehrere Keller waren vollgelaufen. Darüber hinaus mussten ausgelöste Brandmeldeanlagen kontrolliert werden.

An den verschiedenen Einsatzstellen beseitigten wir umgestürzte Bäume mit Motorkettensägen, pumpten Wasser aus Gebäuden, öffneten und reinigten verstopfte Straßenabläufe und beseitigten weitere Gefahrenstellen. Die Einsatzlagen wurden fortlaufend aus der Feuerwehreinsatzzentrale in Bad Salzungen koordiniert und nach ihrer jeweiligen Dringlichkeit abgearbeitet.

Insgesamt waren knapp 50 Einsatzkräfte unserer städtischen Feuerwehren im Einsatz.

Gegen 01:30 Uhr waren schließlich alle gemeldeten Einsatzstellen abgearbeitet. Für unsere Einsatzkräfte bedeutete dies jedoch noch lange nicht das Ende der Nacht.

Denn nach dem Einsatz ist vor dem Einsatz.

Zurück in den Gerätehäusern begann die umfangreiche Nachbereitung. Fahrzeuge und eingesetzte Geräte mussten gereinigt, verbrauchtes Material ergänzt und die Einsatzfahrzeuge wieder vollständig bestückt werden. Erst nachdem Fahrzeuge und Ausrüstung wieder einsatzbereit waren, konnte auch für die letzten Einsatzkräfte die Unwetternacht beendet werden.

 

Am Donnerstagnachmittag eilten unsere Einsatzkräfte der Feuerwehren Bad Salzungen zu einem größeren Feldbrand nahe Merkers. Die Einheiten Bad Salzungen-Stadtmitte und Tiefenort-Unterrohn unterstützten gemeinsam mit zahlreichen weiteren Feuerwehren aus der Region die aufwendigen Löscharbeiten.

Kurz nach 14 Uhr waren die ersten Feuerwehren zu einem brennenden Mähdrescher auf einem Feld in der Nähe des Erlebnisbergwerks Merkers alarmiert worden. Von der landwirtschaftlichen Maschine aus griffen die Flammen auf das umliegende Feld über. Durch den sich drehenden Wind breitete sich das Feuer später zudem auf eine benachbarte, noch nicht abgeerntete Fläche aus.

Im weiteren Einsatzverlauf wurden zusätzliche Kräfte angefordert. Darunter befanden sich auch die Feuerwehren Bad Salzungen-Stadtmitte und Tiefenort/Unterrohn.

Unsere Einsatzkräfte unterstützten die bereits vor Ort tätigen Feuerwehren bei der Eindämmung des Flächenbrandes. Aufgrund der trockenen Vegetation und der wechselnden Windrichtung bestand die Gefahr, dass sich das Feuer weiter ausbreiten könnte.

Gemeinsam mit den anderen eingesetzten Einheiten wurden die Brandflächen abgelöscht und Glutnester kontrolliert. Ein besonderes Augenmerk lag darauf, ein weiteres Übergreifen der Flammen auf angrenzende Felder zu verhindern.

Die Einsatzlage erforderte eine enge Abstimmung zwischen den beteiligten Feuerwehren. Neben den Kräften aus Bad Salzungen waren unter anderem die Feuerwehren aus Merkers, Dorndorf, Dietlas, Kieselbach und Vacha im Einsatz. Auch die Feuerwehrtechnische Zentrum des Wartburgkreises war in die Maßnahmen eingebunden.

Eine besondere Herausforderung stellte die Versorgung mit Löschwasser dar. Da sich der Brand mitten auf den landwirtschaftlichen Flächen befand, mussten lange Schlauchleitungen verlegt werden.

Die Entfernung zu geeigneten Wasserentnahmestellen erschwerte die Löscharbeiten zusätzlich. Deshalb waren sowohl eine gute Koordination als auch der gezielte Einsatz der verfügbaren Fahrzeuge und Kräfte notwendig.

Unterstützung erhielten die Feuerwehren auch durch den Bauhof. Der Rettungsdienst befand sich ebenfalls an der Einsatzstelle. Zudem machte sich der Bürgermeister vor Ort ein Bild von der Lage und vom Verlauf der Löscharbeiten.

Neben dem Feldbrand musste auch der ursprünglich in Brand geratene Mähdrescher weiter gekühlt und abgelöscht werden. Die Maschine wurde unter anderem durch uns mit Löschschaum behandelt, um verbliebene Glutnester zu erreichen und ein erneutes Aufflammen zu verhindern.

Am Freitag, dem 24. Juli, wurden unsere Kameraden der Feuerwehr Bad Salzungen Stadtmitte um 15:01 Uhr zu einem Waldbrand außerorts im Bereich eines Waldweges an der Straße „Luxenburg“ alarmiert. Ein Anrufer hatte schwarzen Rauch aus dem Waldgebiet wahrgenommen und die Feuerwehr verständigt.

Vor Ort brannten auf einer Fläche von rund 225 Quadratmetern trockenes Gestrüpp sowie Teile des Waldbodens. Die Brandstelle befand sich an einem schwer zugänglichen Steilhang. Um ausreichend Löschwasser zur Einsatzstelle zu fördern, musste eine etwa 300 Meter lange Schlauchleitung verlegt werden.

Die Löscharbeiten gestalteten sich aufgrund des steilen Geländes und der körperlich anspruchsvollen Bedingungen besonders kräftezehrend. Zur sicheren Durchführung der Maßnahmen mussten sich die eingesetzten Feuerwehrleute mit spezieller Ausrüstung gegen Absturz sichern.

Drei durch das Feuer beschädigte Bäume wurden gefällt, da von ihnen eine Gefahr für die Einsatzkräfte und das umliegende Waldgebiet ausging. Ein zuständiger Förster unterstützte die Maßnahmen vor Ort.

Die Feuerwehr Bad Salzungen Stadtmitte war mit vier Fahrzeugen und 13 Einsatzkräften im Einsatz. Der Einsatz konnte gegen 18:30 Uhr beendet werden.

Für die Kameradinnen und Kameraden war es bereits der dritte Einsatz an diesem Freitag. Bereits in der Nacht gegen 03:30 Uhr brannte ein Gebüsch am Burgsee. Am Nachmittag folgte zudem eine Auslösung der Brandmeldeanlage in einer Schule in Bad Salzungen. Damit waren unsere Einsatzkräfte über den gesamten Tag hinweg stark gefordert.

Aufgrund starker Regenfälle wurden wir im Stadtgebiet sowie in den Ortsteilen Langenfeld und Hohleborn zu insgesamt 14 wetterbedingten Einsätzen alarmiert.

Wir pumpten vollgelaufene Keller aus, beseitigten Überschwemmungen und entfernten umgestürzte Bäume. Zudem reinigten und sperrten wir mehrere Fahrbahnabschnitte, die durch angeschwemmten Schlamm verunreinigt worden waren.

Am Donnerstag wurden wir zu einer Ölspur im Stadtgebiet von Bad Salzungen alarmiert.

Bereits auf der Anfahrt stellte sich heraus, dass die Verunreinigung deutlich größer war als zunächst angenommen. Daher forderten wir weitere Einsatzkräfte aus den Ortsteilen zur Unterstützung an.

Die Ölspur erstreckte sich von der Hersfelder Straße bis nach Frauensee. Wir sicherten die betroffenen Bereiche, brachten Ölbindemittel auf und nahmen die gebundenen Betriebsstoffe anschließend auf.

Zum Schutz unserer Einsatzkräfte mussten einzelne Straßenabschnitte zeitweise vollständig gesperrt werden. Dadurch kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen. Wir bedanken uns bei allen Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern für ihr Verständnis und ihre Geduld.

 

Am Montagmittag gegen 13:00 Uhr wurden wir zu einem Verkehrsunfall auf die Bundesstraße 285 im Bereich Langenfelder Wald alarmiert. Im Kurvenbereich kam es zu einer Kollision zwischen zwei PKW.

Beim Eintreffen unserer ersten Einsatzkräfte bot sich ein Trümmerfeld über beide Fahrspuren. In den beiden Fahrzeugen befanden sich insgesamt drei beteiligte Personen. Die schwerverletzte 19-jährige Fahrerin sowie ein leichtverletztes älteres Ehepaar wurden umgehend durch den Rettungsdienst medizinisch versorgt.

Aufgrund der unübersichtlichen Lage im Waldgebiet und der vollständigen Blockierung der Fahrbahn sperrten wir die B 285 in enger Absprache mit der Polizei voll. Wir bauten unverzüglich Brandschutzmaßnahmen auf. Parallel klemmten wir die Fahrzeugbatterien ab, um die Fahrzeuge stromlos zu schalten. Durch die Wucht des Aufpralls traten Betriebsmittel der Fahrzeuge aus. Diese umweltgefährdenden Stoffe haben wir mittels Bindemittel gebunden und aufgenommen.

Die Einheiten der Wache 1 und 2 arbeiteten Hand in Hand zusammen. Insgesamt waren wir mit 18 Einsatzkräften der Feuerwehr vor Ort gebunden, der Rettungsdienst war mit 10 Kräften im Einsatz.

Am Sonntagnachmittag gegen 13:30 Uhr wurden wir gemeinsam mit den Feuerwehren der Region zu einem schweren Verkehrsunfall auf die Bundesstraße 62 alarmiert. Zwischen dem Abzweig Leimbach und dem Kreisel Hämbach waren drei Personenkraftwagen kollidiert. Uns bot sich vor Ort ein weites Trümmerfeld; mehrere Personen waren in den völlig zerstörten Wracks massiv eingeklemmt.

Nach dem Eintreffen unserer ersten Fahrzeuge leiteten wir in enger Absprache mit dem Rettungsdienst umgehend die patientengerechte Rettung ein.

Zur Befreiung der schwerst eingeklemmten Personen setzten wir hydraulische Schere und Spreizer sowie Rettungszylinder ein, um Zugangs- und Befreiungsöffnungen an den Fahrzeugwracks zu schaffen. Parallel zu den Rettungsmaßnahmen stellten wir den dreifachen Brandschutz an der Einsatzstelle sicher, klemmten die Fahrzeugbatterien ab und bunden auslaufende Betriebsstoffe. Gemeinsam mit den Kräften der Polizei sperrten wir die B62 für die Dauer der Rettungs- und Bergungsarbeiten sowie für die anschließende Unfallrekonstruktion komplett ab.

Aufgrund der hohen Anzahl an Schwerstverletzten wurde ein Großaufgebot an Helfern an der Einsatzstelle koordiniert. Insgesamt waren 103 Einsatzkräfte vor Ort, davon 65 Angehörige der Feuerwehren und 38 Kräfte des medizinischen Bereichs.

Neben der hohen physischen und psychischen Intensität des Einsatzes forderte die extreme Sommerhitze unseren Kräften alles ab. Unter der schweren Schutzkleidung kollabierten im Einsatzverlauf leider zwei Feuerwehrangehörige mit Kreislaufproblemen. Sie wurden umgehend medizinisch versorgt und in eine Klinik gebracht.

Der Erste Beigeordnete der Stadt Bad Salzungen, Hannes Knott, verschaffte sich vor Ort direkt ein Bild von der Lage, erkundigte sich nach unserem Zustand und sicherte uns sowie den betroffenen Wehren die vollste Unterstützung zu.

Zur Aufarbeitung der schweren Eindrücke forderten wir ein sechsköpfiges Kriseninterventionsteam (KIT) an, welches die psychosoziale Notfallversorgung der sichtlich beanspruchten Retter sowie der Betroffenen übernahm.

Am heutigen Dienstagmorgen wurde die Wache 1 sowie der Wache 2 gegen 6:30 Uhr mit dem Einsatzstichwort „F4 – Brand mit Personen in Gefahr“ alarmiert.
Bereits kurz nach dem Eintreffen der ersten Einsatzkräfte konnte jedoch Entwarnung gegeben werden. Entgegen der ersten Meldung bestätigte sich das gemeldete Ausmaß des Brandes glücklicherweise nicht.

Im Kellerbereich eines Gebäudes war Papiermüll in Brand geraten. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr konnte das Feuer zügig gelöscht und eine weitere Ausbreitung verhindert werden.

Personen wurden bei dem Einsatz nicht verletzt. Im Anschluss erfolgten Kontroll- und Belüftungsmaßnahmen im betroffenen Bereich.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Nach rund einer Stunde konnte der Einsatz beendet werden.