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Datum: 22. August 2026 um 22:21 Uhr
Alarmierungsart: Alarm-App, Funkmeldeempfänger / Sirene
Dauer: 1 Stunde 59 Minuten
Einsatzart: Hilfeleistung
Einsatzort: B62 / Kaiseroda
Einheiten und Fahrzeuge:

Weitere Kräfte: Abschleppdienst, Christoph Thüringen (ITH), DRK Hersfeld-Rotenburg, Einsatzleitdienst LRA (A-Dienst), Feuerwehr Leimbach, Polizei, Rot Kreuz Bad Salzungen 5/83/1, Rot Kreuz Bad Salzungen 7/83/1, Rot Kreuz Bad Salzungen 8/83/1, Rot Kreuz Eisenach 1/82/1


Einsatzbericht:

Am Samstagabend, dem 22. August 2026, wurde die Feuerwehr Bad Salzungen – Wache 5 um 22:21 Uhr zu einem Verkehrsunfall auf die Bundesstraße 62 bei Hämbach alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Kräfte bestätigte sich ein schwerer Verkehrsunfall mit zwei beteiligten Fahrzeugen. Insgesamt befanden sich sechs Personen in den beiden Fahrzeugen. Fünf von ihnen wurden bei dem Unfall verletzt, eine Person davon schwer.

Der Schwerpunkt unseres Einsatzes lag auf der Menschenrettung sowie der schweren technischen Hilfeleistung. Um ein sicheres Arbeiten aller eingesetzten Kräfte zu gewährleisten, wurde die B62 im betroffenen Bereich vollständig gesperrt und die Einsatzstelle großflächig ausgeleuchtet. Gleichzeitig stellten wir den Brandschutz an den verunfallten Fahrzeugen sicher.

An einem der beteiligten Fahrzeuge war eine aufwendige technische Rettung erforderlich. Mithilfe von hydraulischem Rettungsgerät, unter anderem Schere und Spreizer, wurde ein geeigneter Rettungsweg geschaffen, um die schwer verletzte Person möglichst schonend aus dem Fahrzeug befreien zu können. Dabei arbeiteten Feuerwehr und Rettungsdienst eng zusammen. Während der gesamten Rettungsmaßnahmen unterstützten wir die medizinische Versorgung und schufen die notwendigen Voraussetzungen für eine sichere Übergabe an den Rettungsdienst.

Die schwer verletzte Person wurde anschließend mit einem Rettungshubschrauber zur weiteren Behandlung in eine Klinik geflogen. Vier weitere Beteiligte erlitten nach bisherigen Erkenntnissen leichtere Verletzungen und wurden ebenfalls durch den Rettungsdienst versorgt.

Neben vier Fahrzeugen aus Tiefenort/Unterrohn der Wache 5 war auch die Feuerwehr Leimbach vor Ort. Gemeinsam mit den Kräften des Rettungsdienstes, dem Rettungshubschrauber sowie weiteren beteiligten Einheiten waren zeitweise fast 50 Einsatz- und Rettungskräfte an der Unfallstelle tätig.

Auch nach Abschluss der eigentlichen Menschenrettung stellten wir weiterhin die Absicherung und Ausleuchtung der Einsatzstelle sicher und unterstützten die weiteren Maßnahmen vor Ort. Aufgrund des Unfallgeschehens blieb die B62 zwischen Leimbach und Hämbach für mehrere Stunden vollständig gesperrt.