Mehrstündiger Industriebrand im Stadtgebiet von Bad Salzungen

Datum: 29. Juli 2021 
Alarmzeit: 7:59 Uhr 
Alarmierungsart: Funkmeldeempfänger / Sirene 
Dauer: 8 Stunden 1 Minute 
Art: Feuer 
Einsatzort: Schäfergasse/ Bad Salzungen 
Einsatzleiter: Stadtbrandmeister 
Fahrzeuge: Florian Bad Salzungen 00 (FEZ), Florian Bad Salzungen 10, Florian Bad Salzungen 11, Florian Bad Salzungen 14, Florian Bad Salzungen 22, Florian Bad Salzungen 24, Florian Bad Salzungen 40, Florian Bad Salzungen 42, Florian Bad Salzungen 44, Florian Bad Salzungen 53, Florian Bad Salzungen 73, Florian Kaltenborn 19, Florian Kaltenborn 40, Florian Tiefenort 19, Florian Tiefenort 23, Florian Tiefenort 42, Florian Unterrohn 40 
Weitere Kräfte: CBRN ErkW (Feuerwehr Vacha), Einsatzleitdienst LRA (A-Dienst), Polizei, Rot Kreuz Bad Salzungen 5/83, Rot Kreuz Bad Salzungen 7/83/1 


Einsatzbericht:

Zu einem Kellerbrand (F2) in einer ortsansässigen Firma wurde die Wache 1 (Bad Salzungen Mitte) am Donnerstagmorgen gerufen. Kurz nach dem Eintreffen der ersten Rettungskräfte musste das Alarmstichwort auf F5, Brand in Gewerbebetrieben erhöht werden. Die Feuerwehren Tiefenort, Unterrohn und Kaltenborn sowie die Feuerwehr Vacha mit einem Messfahrzeug wurden zur Unterstützung hinzugezogen. Der Brand brach in einem Keller eines Hallenkomplexes aus und sorgte für eine starke Verrauchung, auch im Obergeschoss. Trotz sofortiger Räumung der Arbeitsplätze wurden zwei Mitarbeiter leicht verletzt, einer davon musste ins Bad Salzunger Klinikum transportiert werden.

15 Trupps unter schwerem Atemschutz waren mit der Brandbekämpfung und den Belüftungsmaßnahmen beschäftigt. Nachdem das Gebäude rauchfrei war, wurden Messungen mit einem Mehrgasmessgerät durchgeführt, hierbei wurde eine große Menge an Atemgiften festgestellt. Genauere Messungen wurden im Anschluss durch die Kräfte des CBRN-Erkunders der Feuerwehr Vacha durchgeführt. Die Atemgifte wurden durch das Fluten von mehreren Tanks und einer Überdruckbelüftung beseitigt.

Rund 70 Einsatzkräfte verschiedener Organisationen waren bei dem 8-stündigen Einsatz gebunden. Eine Gefahr für die Anwohner bestand nach unseren Einschätzungen zu keinem Zeitpunkt.